Journalisten erhielten Medienpreis "Eloquium" für herausragende Berichterstattung über COPD

Wien (OTS) - Drei internationale Journalisten wurden für ihre Arbeiten über die chronisch-obstruktive Atemwegserkrankung (Chronic Obstructive Pulmonary Disease = COPD) mit dem Medienpreis "Eloquium" ausgezeichnet. Durch die Berichterstattung in den Medien über die Krankheit COPD soll die Öffentlichkeit stärker für das Thema sensibilisiert werden, da COPD die am schnellsten wachsende Todesursache in den Industrienationen ist. Voraussichtlich wird die Krankheit bis zum Jahr 2020 weltweit die dritthäufigste Todesursache sein.1

Übersicht der drei ausgezeichneten Beiträge:

- Anne Rikama, Finnland, Valitut Palat (Readers Digest), Kun Henki Ei Kulje ("Wenn das Atmen zur Qual wird") - eine lebhafte und tiefgründige Beschreibung des zerstörerischen Einflusses der COPD auf das Leben eines Menschen.

- Jill Margo, Australien, The Australian Financial Review, Killer disease that leaves you waiting to inhale ("Die tödliche Krankheit, die Atemnot verursacht") - eine klare und beeindruckende Darstellung der COPD und ihrer Auswirkungen anhand der Beschreibung eines berühmten COPD-Falls.

- Catherine Siow, Malaysia, StarTwo von The Star Newspaper, Gasping for breath / All clogged up ("Ringen nach Luft / Alles dicht") - von der allerersten Zigarette bis zu den Auswirkungen der COPD Jahrzehnte später, eine zweiteilige Darstellung mit persönlicher Perspektive.

Jede der Siegerinnen erhält eine einwöchige Reise für zwei Personen ins Hochgebirge, darüber hinaus eine Einladung zum 14. Jahreskongress der European Respiratory Society (ERS) in Glasgow, Schottland, vom 4. bis 8. September 2004.

"Journalistische Berichterstattung erster Güte ist extrem wichtig, um die Öffentlichkeit, Ärzte und das Gesundheitswesen über die potenzielle Zeitbombe für Gesundheit und Wirtschaft zu alarmieren, die diese Erkrankung darstellt", kommentierte Professor Peter Calverley, Vorsitzender der Jury und Vorsitzender des Kommunikationsausschusses der GOLD-Initiative (Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease), die Preisverleihung. "Anne Rikama, Jill Margo und Catherine Siow kombinierten ihre fundierten Kenntnisse über die Krankheit COPD mit einer professionellen journalistischen Darstellung, um ihrer Zielgruppe die Kernthemen in aktuellen, interessanten und bedeutsamen Botschaften näher zu bringen."

Zurzeit ist die Mortalität durch COPD weit höher als durch Lungenkrebs und COPD führt zu mehr durch Rauchen verursachten Todesfällen als kardiovaskuläre Erkrankungen2; dennoch sind sich bis zu 50 Prozent der COPD-Patienten nicht bewusst, dass sie an dieser Krankheit leiden.3 Es ist jedoch von größter Bedeutung, die Aufmerksamkeit für COPD in der allgemeinen Bevölkerung und bei Risikogruppen zu erhöhen, da eine frühzeitige Diagnose und Behandlung die langfristigen Zukunftsperspektiven von Patienten verbessern können.4

Hintergrund

"Eloquium", der erste Journalistenpreis dieser Art, wird von Boehringer Ingelheim gesponsert. Insgesamt wurden weltweit 88 journalistische Beiträge eingereicht, welche von einer unabhängigen Jury international anerkannter Experten auf dem Gebiet der COPD und dem Medizinjournalismus beurteilt wurden.

Die Auszeichnung soll jährlich verliehen werden: Ab sofort können Beiträge für den Eloquium-Journalistenpreis 2004 eingereicht werden; es sind Beiträge von allen Print- und Online-Medien sowie von Hörfunk und Fernsehen willkommen.

Weitere Informationen zu "Eloquium" (einschließlich Bewerbungsunterlagen für die Ausschreibung 2004) unter:
http://www.eloquium.org

Jury des "Eloquium"-Journalistenpreises

  • Professor Peter Calverley Consultant Chest Physician, University Hospital Liverpool, UK Vorsitzender der Eloquium-Jury
  • Professor Christoph Fasel Professor für Medien- und Kommunikationsmanagement an der Hochschule für Wirtschaft und Medien in Calw, Deutschland
  • Dr. Diane Pérez Journalistin und Ärztin, Produzentin und Moderatorin des mexikanischen TV-Gesundheitsmagazins 'Cuide su Salud' und Mitarbeiterin bei nationalen Nachrichten- und Gesundheitsprogrammen
  • Patricia Reaney Korrespondentin für die Themen Gesundheit und Wissenschaft bei der Nachrichtenagentur Reuters
  • Esther Threlfall Frühere "Breathe Easy"-Managerin, British Lung Foundation (BLF)

1.Petty TL. Definitions, causes, course and prognosis of COPD. Respir Care Clin N Am. 1998; 4:345-358,vii. 2.Zaher CA, Halbert RJ, Dubois RW, George DL, Nonikov D. Smoking Related Diseases: The Importance of COPD. Poster auf der Jahresversammlung der American Thoracic Society (ATS), 16.-21. Mai, Seattle, Washington, USA; 2003. 3.Murray CJL, Lopez AD. eds. The Global Burden of Disease: a comprehensive assessment of mortality and disability from diseases, injuries, and risk factors in 1990 and projected to 2020. Cambridge; Harvard University Press; 1996. 4.Rudolf M. The reality of drug use in COPD. Chest 2000; 117:29S- 32S.

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