Klimaschutz: Industrie verwundert über Vorgangsweise des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Umwelt

IV-GS Fritz: Lösung des Problems für die österreichische Industrie immer noch ausständig - Studienergebnisse als Grundlage zur Gesetzesausformung nicht abgewartet - Hauptproblem bleibt Klimaschutz und gleichzeitig beschäftigungsrelevantes Wachstum zu ermöglichen

Wien (PdI) Die Industriellenvereinigung reagiert enttäuscht auf den heute durch das Bundesministerium für Land und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft ausgesandten Begutachtungsentwurf zum Emissionshandelsgesetz. "Die Diskussionen zwischen Industrie und Umweltministerium sind längst nicht abgeschlossen, insbesondere wurden die Studienergebnisse, die die Berechnung von Wachstums- und Emissionsszenarien in der Industrie zum Inhalt haben, nicht abgewartet", zeigt sich der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Dkfm. Lorenz Fritz, über die Vorgangsweise befremdet. Klar sei jedenfalls, dass das Hauptproblem, nämlich beschäftigungsrelevantes Wachstum in der Industrie zuzulassen, noch immer nicht ausreichend gelöst wurde. Auch schöpfe der Entwurf nach wie vor nicht alle Möglichkeiten der EU-Regelung aus.

Aus Sicht der Industrie könne es nicht sein, dass ohne Klarheit über standortpolitische Auswirkungen zu haben, gerade in der jetzigen Zeit, in der sich die Bundesregierung bemüht, Österreich auch ökonomisch vorwärts zu bringen, neue Gesetze dies konterkarieren.

IV-Newsroom
www.iv-newsroom.at

Rückfragen & Kontakt:

IV-Newsroom
Tel.: (++43-1) 711 35-2306
Fax: (++43-1) 711 35-2313
info@iv-newsroom.at
http://www.iv-net.at
http://www.iv-newsroom.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPI0001