Serles – U-Kommission: Reformverhinderer offensichtlich im KAV zu finden!

Wien, 2003-11-20 (fpd) – „Nach der heutigen Einvernahme von SP-Gesundheitsstadträtin Dr. Elisabeth Pittermann in der Untersuchungskommission zum Lainz-Skandal kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Verhinderer von Reformen im Pflegebereich im Wiener Krankenanstaltenverbund zu finden sind. Es ist deutlich zum Vorschein gekommen, dass man es seitens des KAV Pittermann schwer macht, ihre vorsichtigen Bemühungen zu personellen sowie strukturellen Reformansätzen auch Realität werden zu lassen“, resümierte heute der Wiener FPÖ-Gemeinderat Dr. Wilfried Serles nach der Kommissionssitzung. ****

Dafür exemplarisch sei die Tatsache, dass bis heute lediglich ein Disziplinarverfahren gegen die Stationsschwester des betroffenen Pavillons eingeleitet worden sei. Gegen die verantwortliche ärztliche Führung sowie den Pflegedirektor habe es jedoch bis heute keine disziplinären Maßnahmen gegeben. „Weiters ist es unverständlich, wie man die erfolglose Vorgängerin Pelikans, der schon bei der Mitarbeiterbefragung im Jahr 2001 ein verheerendes Zeugnis ausgestellt wurde, wieder nach Lainz zurückholen kann. Diese katastrophale Personalpolitik muss sofort ein Ende haben. Sonst ist zu fürchten, dass weitere Missstände in den städtischen Pflegeheimen drohen“, betonte Serles abschließend. (Schluss) lb

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