Von Jägern, Käferbohnen und Hackbrettern

"Land und Leute" am Samstag, 29. November 2003 in ORF 2

St. Pölten (OTS) - Das sind die Beitragsthemen der aktuellen Ausgabe von "Land und Leute" am letzten Samstag im November:

* "Lehrberuf Jäger"
ein Bericht von Peter Fridecky und Jan Matejcek aus Niederösterreich Der Mensch greift seit je her in die Natur ein und hinterlässt seine Spuren. Dort, wo in der heutigen Kulturlandschaft das Gleichgewicht in Gefahr ist, ist es die Aufgabe des Jägers auszugleichen, zu regulieren und Koordinationsmöglichkeiten der unterschiedlichen Nutzungsinteressen (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Freizeit,...) zu finden. Die rund 34.000 niederösterreichischen Jäger werden zur Zeit von knapp 60 Berufsjägern - den "Profis" ihres Faches - bei ihren Aufgaben unterstützt. Sie verstehen sich als "Scharnier" zwischen Jagdwirtschaft, Naturschutz, Freizeitgesellschaft, Politik und Gesetz. Die umfangreiche Ausbildung zum Berufsjäger dauert drei Jahre und schließt mit der in Niederösterreich seit 1998 gesetzlich verankerten Berufsjägerprüfung ab. "Land und Leute" begleitete den Berufsjägerlehrling Bernhard Höllmüller einen Tag lang bei seinen Tätigkeiten in seinem Lehrbetrieb im Ötscherland.

* "Wasser für Käferbohnen"
ein Bericht von Anja Degen aus der Steiermark
Die riesigen Käferbohnen sind seit jeher eine steirische Spezialität, in der Südoststeiermark gibt es sogar dreißig ausgesprochene "Käferbohnenbauern": Kleinbauern, die von gemischter Landwirtschaft auf Gemüseanbau umgestellt und sich da wiederum auf den Käferbohnenanbau spezialisiert haben. Doch der von Jahr zu Jahr zunehmende Niederschlagsmangel in der Region wurde zum Problem für Bauern und Bohnen. Zwölf der Landwirte haben vor zwei Jahren zur Selbsthilfe gegriffen und sechs riesige Speicherteiche zur Bewässerung der Bohnen angelegt - mit Erfolg. Beim diesjährigen Hitzerekordsommer freilich sind selbst diese Teiche versiegt, ein Großteil der Bohnenblüten fiel ab. Wie die Ernte, die im November begonnen hat, ausgefallen ist, darüber berichtet "Land und Leute".

* "Hackbretterzeuger"
ein Bericht von Herbert Schaden aus der Steiermark
Vor 45 Jahren hat er sich das erste Mal "drüber getraut", über sein erstes Hackbrett. An die 8.000 Stück sind es mittlerweile geworden, die der bald 80-jährige Konrad Schlegel in seiner Werkstatt gefertigt hat. Heimische Buche und Fichte sind die bevorzugten Hölzer, die er gewissenhaft aussucht und durch seine "Baukunst" zum Schwingen bringt. Ein vor allem in der Volksmusik beliebtes Instrument mit unvergleichlichem Klang.

* "Süßspeise: Kletzenbrot mit Apfelkoch"
ein Bericht von Christian Schrenk aus Oberösterreich
Ein Rezept von Georg Friedl aus Feldkirchen im Mühlviertel, der mit dem Projekt "mühlvierteln" ein beachtenswertes kulinarisches Regionalkonzept entwickelt hat.

Sendedatum: Samstag, 29. November 2003, 16.25 Uhr, ORF 2 Wiederholung: Freitag, 05. Dezember 2003, 02.15Uhr, ORF 2

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Mag. Michael Koch
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