SPÖ-Lehner: Große Sorgen vieler Eltern wegen Lehrerfrühpensionierungen mitten im Schuljahr

Floridsdorfer Bezirksvorsteher befürchtet Bildungs-Qualitätsverlust - FloridsdorferInnen auch über Verschlechterungen beim S-Bahn-Betrieb empört

Wien (SPW-K) - "Die Welle von Lehrer-Frühpensionierungen mitten im Schuljahr, die durch ein Gesetz der ÖVP-FPÖ-Koalition ermöglicht wird, bereitet vielen Eltern offensichtlich große Sorgen", fasste Donnerstag der Bezirksvorsteher des 21. Wiener Gemeindebezirks, Ing. Heinz Lehner, den Tenor der Anrufe an diesem Tag zahlreicher Wienerinnen und Wiener am Servicetelefon der SPÖ Wien zusammen. Allein in seinem Bezirk, so der Bezirksvorsteher, würden 60 (!) LehrerInnen von der Frühpensionsmöglichkeit Gebrauch machen, in vielen Schulen sei die Nachfolgeregelung wenige Tag vor dem Wechsel in den Klassen noch immer nicht klar. Lehner: "Kein Wunder, dass diese Regelung bei den meisten betroffenen Eltern von schulpflichtigen Kindern auf großes Unverständnis, ja mitunter sogar auf Zorn stößt", stellte Lehner fest.

Da die laufenden Gespräche zwischen der Stadt und dem Bund über einen Ausgleich sicher schwierig seien, könnte beim Scheitern bedauerlicherweise die Versetzung der so wichtigen Begleit- und IntegrationslehrerInnen aus ihren eigentlichen Aufgabengebieten in Funktionen als klassenführende LehrerInnen die Folge sein, setzte Lehner fort "Mit diesem Schritt, ein Loch zu schließen, dafür ein anderes aufzumachen, droht leider ein Verschlechterung in der Bildungsqualität. Diese ist ein viel zu kostbares humanes Gut, um es einer Gesetzeslücke zu opfern. Die Eltern erwarten sich, und dies ist mehrmals in den Gesprächen seitens der AnruferInnen hervorgehoben worden, jedenfalls eine im Sinne des Lernforschritts ihrer Kinder zufriedenstellende Lösung des Problems", betonte der Bezirksvorsteher.

Abschließend informierte der Bezirksvorsteher zudem darüber, dass einige AnruferInnen, offensichtlich nach der Lektüre von diesbezüglichen Zeitungsberichten, an einer im Zuge der ÖBB-Fahrplanumstellung Mitte Dezember geplanten Verschlechterung im S-Bahn-Takt zwischen Floridsdorf und Leopoldau Kritik geübt hätten. Demnach soll der bisherige 15-Minuten-Takt gebrochen und ein unregelmäßiges Intervall, bei dem Wartezeiten bis zu 24 Minuten auftreten, eingeführt werden. "Sollte dies letztlich tatsächlich der Fall sein, dann ist - auch am Beispiel dieses Falles - das Versprechen des Verkehrsministers, die Bahn zu einem stärker kundenorientierten, leistungsfähigen Verkehrsmittel zu gestalten, einmal mehr nicht die Luft wert, in das es gesprochen wurde", schloss Lehner. (Schluss)

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