BV Huber weist künstliche Aufregung der FPÖ um Asylantenwohnhaus in Rudolfsheim-Fünfhaus zurück

Wien (SPW-K) - "Menschlichkeit kann nie unsolidarisch sein!" sagt SP-Bezirksvorsteher Ing. Rolf Huber als Reaktion auf die Aufregung innerhalb der FPÖ in Rudolfsheim-Fünfhaus um ein Asylantenwohnhaus. Ein ehemaliges Schwesternwohnheim in der Meiselstraße wird derzeit von Asylwerbern bezogen. Das Haus bietet Platz für 120 Asylsuchende.

"Das Asylantenwohnhaus wird von der Volkshilfe professionell geführt - und das ist der Unterschied zu jenen Häusern in Wien, die von undurchsichtigen Vereinen betreut werden. Die FPÖ sollte sich besser informieren, bevor sie menschenverachtende Rundumschläge austeilt", kritisiert Huber. Er ist selbstverständlich gegen den Missbrauch des Asylgesetzes durch Drogendealer. "Die FPÖ hätte als kleiner Regierungspartner die Möglichkeit gehabt, solche Missbräuche des Asylgesetzes durch Pseudo-Sozialvereine abzustellen", sagt Huber.

Das Haus in der Meiselstraße entwickelt sich zu einem Vorzeigeprojekt. "Die Bewohner putzen, bauen und helfen, wo sie können. Gerade ist das Büro der Hausverantwortlichen unter Mithilfe der Asylsuchenden fertig geworden" zeigt sich Huber erfreut. Derzeit wohnen einige Familien sowie alleinstehende Frauen und Männer in der Meiselstraße.

Es sei bezeichnend für die FPÖ, dass sie der Missachtung eines OGH-Urteils bezüglich der Betreuung von Asylwerbern durch Innenminister Strasser mit der Kritik an humanen Projekten Vorschub leistet, erklärt Huber. "Wir aber sehen es als unsere Pflicht, Menschen in Not zu helfen" (Schluss)

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