Mandak fordert persönliches Wahlrecht ab 16 Jahren

Grüne gegen Familienstimmrecht

Wien (OTS) "Wer will, dass Jugendliche verstärkt in Entscheidungen eingebunden werden, muss für ein Wahlrecht ab 16 Jahren eintreten. Diese langjährige Forderung der Grünen muss endlich umgesetzt werden," so die Jugendsprecherin der Grünen, Sabine Mandak, die sich damit gegen das Papier der "Plattform Kinderwahlrecht" stellt, dass heute dem Österreich Konvent übergeben wurde. Dieses Papier sieht vor, dass Kinder in allen Wahlgängen und Abstimmungen eine Stimme erhalten. Diese Stimme soll aber bis zur Erreichung der persönlichen Wahlberechtigung stellvertretend von den Eltern ausgeübt werden. "Dieser Vorschlag ist nicht akzeptabel, weil erstens davon ausgegangen wird, dass Kinder das selbe Stimmverhalten wie ihre Eltern haben und auch das Recht auf Geheimhaltung verletzt wird," so Mandak weiter. "Ein Abgehen vom persönlichen Wahlrecht dass der Geheimhaltung unterliegt, ist für die Grünen nicht vorstellbar," unterstreicht Mandak.

Bereits jetzt wird die Anzahl der Mandate pro Bundesland nicht auf Grund der Anzahl der Wahlberechtigen sondern aufgrund der Bevölkerungszahl zugeteilt, die somit auch die Kinder beinhaltet. "Nur ein weiterer Grund, das Wahlalter auf 16 herabzusetzen," so Mandak abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressebüro der Grünen im Parlament
Tel.: (++43-1) 40110-6697
http://www.gruene.at
presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0007