SPÖ-NÖ: Es ist ein Kreuz mit KO Schneeberger

Anbringung eines Kreuzes niemals Thema einer Präsidiale

St. Pölten (SPI) - "Man sollte meinen, dass ein Klubobmann der VP-NÖ sich seiner Verantwortung bewusst ist und sich bemüht sich umfassend zu informieren, bevor er via Presseaussendung an die Öffentlichkeit tritt. Bei KO Schneeberger ist dies leider nicht der Fall", kritisiert SP-Landesgeschäftsführerin LAbg. Karin Kadenbach die jüngsten Aussagen des VP-Mandatars. Auch SP-Klubobmann LAbg. Hannes Weninger bringt seine Verwunderung über die jüngsten Aussagen Schneebergers zum Ausdruck. "Tatsache ist, dass die Anbringung eines Kreuzes im Landtagssaal bisher kein Thema einer Präsidialsitzung war", so der Chef der Sozialdemokraten im Landtag. "Für die SPÖ-NÖ ist das ganze kein Thema. Die österreichische Verfassung sieht eine klare Trennung von Kirche und Staat vor", so Weninger weiter.****

"Auch wenn sich derzeit katholische Fundamentalisten innerhalb der ÖVP im Aufwind fühlen, wird das an unserer Verfassung nichts ändern", erklärt Karin Kadenbach.
Die konservativen Ideologen - a la NR-Präsident Khol - seien anscheinend bemüht ihren anachronistischen Kreuzzug nun nach Niederösterreich zu exportieren, stellt die Parteimanagerin weiters fest. Dabei würden anscheinend auch Falschinformationen in Kauf genommen, meint Kadenbach abschließend. (Schluss) alu

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