VP-Korosec: Pittermann hat größte Sorglosigkeit bei Ausübung ihres Amtes bewiesen

KAV Direktoren werden vor Untersuchungskommission aussagen müssen

Wien (VP-Klub): "Die Ahnungslosigkeit, mit der Stadträtin Pittermann der tristen Situation im Wiener Gesundheitswesen gegenübersteht, ist erschreckend", stellt die Sozialsprecherin des ÖVP-Wien Landtagsklubs und Untersuchungskommission-Lainz Mitglied, LAbg. Ingrid Korosec, anlässlich der heutigen Einvernahme von Stadträtin Pittermann fest.

Daran, so die Ansicht von Korosec, dürfte freilich ihr Amtsvorgänger und jetziger Finanzstadtrat Rieder nicht ganz unbeteiligt sein, für den sich die Ressortübergabe in der Vorstellung der Abteilungsleiter und einem freundlichen Gespräch erschöpft habe. Und sie selbst hätte sich nach eigenen Angaben bei ihren Besuchen in Krankenanstalten und Pflegeheimen als Vorgesetzte gar kein reales Bild machen können. Auch hätte sie gar nicht daran gedacht, die für die Überprüfung von Pflegeheimen zuständige MA 47 anzuhalten, ihren Pflegeauftrag nachzukommen. "Das zeigt exemplarisch, mit welcher Unbekümmertheit und Arroganz in einem solch sensiblen Bereich wie dem Gesundheitssektor von Seiten der SP-Stadtverwaltung in Wien vorgegangen wird", kritisiert Korosec.

Pittermann hat sich von KAV Direktorium deutlich distanziert

Positiv hingegen sieht Korosec, dass Pittermann zu den für das GZW direkt verantwortlichen Direktoren Hauke und Kaspar endlich auf Distanz gegangen ist. Von diesem Direktorium wurde überdies der Revisionsbericht, obwohl er gröbste Mängel aufzeige, verharmlost und es gab keinerlei nennenswert Konsequenzen.

"Wir haben heute die Vorladung von Dr. Eugen Hauke, dem Generaldirektor des KAV, und Dr. Ludwig Kasper, dem Generaldirektor-Stellvertreter, beantragt. Hauke, als für die personelle Ausstattung der Pflegeheime und Kaspar, für die Pflegesituation in Lainz zuständig, müssen endlich unter Wahrheitspflicht zu den Vorwürfen Stellung nehmen", fordert die ehemalige Volksanwältin Ingrid Korosec.

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