FP-Ilgenfritz: Bauernsterben droht

Landwirtschaft nur mehr Nebenerwerb

Strassburg, 21.11.03, -(fpd)- "In der EU zeichnet sich ein alarmierender Trend ab - unsere Bauern können von der Landwirtschaft allein nicht mehr leben. Um einen gewissen Lebensstandard zu halten, suchen sich viele "Jungbauern" einen Beruf, der ihr Einkommen sichert. Die Konsequenz: 80% der Erwerbstätigen im Agrarsektor arbeiten nur noch Teilzeit und 40% unserer Landwirte sind mittlerweile über 55 Jahre alt", zeigte sich der freiheitliche EU-Abgeordnete Mag. Wolfgang Ilgenfritz besorgt. "Wir müssen unbedingt dafür Sorge tragen, dass durch die bevorstehende Reform der EU-Agrarpolitik dieser beunruhigenden Entwicklung ein Ende gesetzt wird", fordert Ilgenfritz.

Das Fördersystem muss umgestellt werden! Derzeit erhält 1/5 der landwirtschaftlichen Betriebe 73% der Direktzahlungen, obwohl sie nur 25% der Arbeitskräfte beschäftigen. "Die wertvolle Arbeit der Landwirte muss mit einem angemessenen Einkommen honoriert werden. Der Bauer ist für unsere Gesellschaft nicht nur Nahrungserzeuger, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Kultur- und Landschaftspflege", betont Ilgenfritz. Deshalb setzt er sich für ein Fördersystem nach dem Prinzip "Klasse statt Masse" ein. "Das sind wir unsern Bauern schuldig", schließt Ilgenfritz.

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