F&E stärken – ein Vorarlberger und ein europäisches Ziel

LH Sausgruber: Aktionsplan zur Stärkung von Forschung und Entwicklung

Brüssel (VLK) - Der zweite Tag der Sitzung des Ausschusses
der Regionen (AdR) heute, Donnerstag, in Brüssel hatte
unter anderem einen Forschungsschwerpunkt auf der
Tagesordnung, informiert Landeshauptmann Herbert
Sausgruber. Ein Aktionsplan für Europa hat zum Ziel, die Forschungsbemühungen auf europäischer Ebene zu steigern – Sausgruber: "Dabei sollen die Grundlagen der Forschung im öffentlichen Bereich verbessert und private Investitionen
in die Forschung gefördert werden". ****

Ebenso wird gefordert, dass die Strukturfonds in der
kommenden Periode (2007 – 2013) einen Schwerpunkt in den
Bereichen Ausbildung, Infrastruktur, Forschung und
Innovation beinhalten sollen, berichtet der
Landeshauptmann. Auch soll bei den Verhandlungen zu den
nationalen Aktionsplänen für Beschäftigung und für die Bekämpfung der Armut besonderes Augenmerk auf die
Entwicklung dieses Bereiches gelegt werden, wird vom AdR
gefordert.

Forschung in Vorarlberg - plus 60 Prozent

In Vorarlberg wurden in den letzten Jahren verstärkt Anstrengungen zur Förderung von Forschung und Entwicklung
gesetzt, so Sausgruber: "Im Landesbudget 2004 sind dafür
insgesamt 40,2 Millionen Euro vorgesehen, wobei die
Fachhochschule mit 9,1 Millionen Euro einen Schwerpunkt
darstellt". Weitere 15,2 Millionen Euro stehen für den
Betrieb und den Neubau der Fachhochschule zur Verfügung, so Sausgruber. Im Vergleich zu 1998 ist bei den
Forschungsausgaben eine 60-prozentige Steigerung zu
verzeichnen, betont der Landeshauptmann: "Forschung und
Entwicklung stellen im derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld
eine wichtige Möglichkeit dar, nachhaltige
Wirtschaftsimpulse zu bewirken".

Forschung und Entwicklung sowie Aus- und Weiterbildung
sind die Kernbereiche, in denen das Land Entscheidungen
treffen und Aktivitäten setzen kann. Positiv erwähnt der Landeshauptmann die Festlegung der Fachhochschule auf drei Forschungsbereiche, das Entstehen neuer Kompetenzzentren im
Land - die ein Bindeglied zwischen Wissenschaft und
Wirtschaft darstellen - und das Engagement in
überregionalen Programmen im Rahmen von EU- Initiativen. (wm/tm,nvl)

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20141
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0006