8. Architekturpreis der österreichischen Beton- und Zementindustrie vergeben

69 Einreichungen dokumentieren breite Basis für moderne Architektur

Wien (OTS) - Beton als dominierendes Ausdrucksmittel des aktuellen Architekturtrends prägt die Siegerprojekte des 8. Architekturpreises der österreichischen Beton- und Zementindustrie. Aus 69 Einreichungen ermittelte die Jury drei erste Preise, die am Abend des 19. November überreicht wurden. Siegerprojekte sind die Verkehrsmanagementzentrale der ASFINAG (Architekt Adolf Krischanitz), die Bezirkshauptmannschaft Murau (Architekten Wolfgang Tschapeller und Friedrich W. Schöffauer) sowie das Schulzentrum Kirchdorf/Krems (Architekten Riepl/Riepl).

Für den Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie DI Felix Friembichler ist die Rekordanzahl von 69 Einreichungen und die architektonische Qualität der Projekte deutlicher Ausdruck des gestiegenen Architekturbewusstseins und der Leistungsfähigkeit der heimischen Planer. Um den erfolgreichsten Wettbewerb seit Einführung des Architekturpreises zusätzlich aufzuwerten, wurde das Preisgeld von Euro 15.000 mit Unterstützung der Kirchdorfer Zementwerke auf Euro 21.000 aufgestockt.

Breite Basis für moderne Architektur

Die meisten Beiträge kamen aus Vorarlberg, Oberösterreich und Tirol, aber auch die Steiermark, Wien und Salzburg sind stark vertreten. Jeweils rund ein Drittel der Projekte entfallen auf den kommunalen Bereich, Gewerbeimmobilien und Einfamilienhäuser. Friembichler: "In allen drei Bereichen zeigen sich die typischen Ausdrucksmittel der modernen Ästhetik der Material-Dreiheit:
Stahl-Glas-Beton. Beton ermöglicht optimale Designgestaltung in Verbindung mit moderner und ökologisch effizienter Architektur, insbesondere durch seine hohe Speichermasse im Zusammenhang mit besonders energieeffizienten Bauten."

Siegerprojekte zeigen selbstbewusste und moderne Architektur

Die Siegerprojekte sind Beispiele einer selbstbewussten und modernen Architektur, die mit hohen technischen Know How die Vorteile von Beton nutzt. Die ASFINAG-Verkehrsmanagement.-Zentrale zeigt innovative technische Lösungen in zeitgemäßer Anwendung, die Bezirkshauptmannschaft Murau, die auf einem landschaftlich und städtebaulich extrem sensiblen Punkt gegenüber der Altstadt errichtet wurde, setzt als expressiv gestaltetes Verwaltungsgebäudes mit moderner Materialvielfalt städtebauliche und konstruktive Akzente. Die Erweiterung des Schulzentrums Kirchdorf an der Krems, OÖ, ist beispielgebend für die Möglichkeiten des Schulbaues des 21. Jahrhundert. Juroren des Architekturpreises waren DI Elke DELUGAN-MEISSL, Prof. Dr. Friedrich ACHLEITNER, Architekt Markus PETER, Prof. Wolf D. PRIX und Direktor DI Felix FRIEMBICHLER.

VÖZ als Motor für Innovationen

Die Österreichische Zementindustrie widmet sich intensiv der Forschung und Entwicklung des Baustoffes Beton. Mit der Forcierung neuer Technologien und der Entwicklung von kundenorientierten Speziallösungen erweist sich die VÖZ als innovativer Motor der Bauindustrie. Darüber hinaus beobachtet die VÖZ laufend die aktuellen internationalen Entwicklungen; ist maßgeblich daran beteiligt, den jeweils neuesten Stand der Technik in der österreichischen Bauwirtschaft zu verankern und fördert mit dem Architekturpreis hochstehende architektonische Leistungen.

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