Walch gegen generelles Verbot von privaten Schußwaffen

Wien, 2003-11-20 (fpd) - "In Österreich gibt es ein hartes Waffengesetz, das genau aussagt, wer überhaupt einen Waffenbesitzschein erhält, welche Voraussetzungen er erfüllen muß und wie und wo er sie zu verwahren hat", erklärte heute der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann Abg. Max Walch. "Viele Bürger - gerade im ländlichen Raum - haben Angst vor Einbrechern und haben daher die Waffen zum Schutz ihres Lebens und ihres Besitzes." ****

"Über den Zeitraum der gesetzliche Überprüfung des Waffenbesitzers, über die Verwahrung und ordnungsgemäße Führung von Schußwaffen kann man vielleicht diskutieren, aber nicht über ein generelles Verbot von Waffenbesitz an private Personen", meinte Walch.

In den Medien werde meist über ausländische Bürger berichtet, die bei Familienstreitigkeiten zu großteils illegalen Schußwaffen greifen, um Bekannte oder Verwandte zu töten.

"Ein diesbezüglicher Antrag der Grünen verhindert dieses Problem nicht. Durch die Kriminalisierung von unbescholtenen Bürgern, die lediglich Familie, Haus und Hof sichern wollen, bekommt man illegale Waffenbesitze nicht in den Griff", so Walch. "Wenn ich die Sicherheit der Österreicher verbessern will, dann durch verstärkten Einsatz der Exekutive und vehementes Vorgehen gegen illegale Waffeneinfuhr und illegalen Waffenhandel."

"Gewalt ist natürlich ein Problem. Es hat aber nicht unbedingt etwas mit der Waffe zu tun. Man kann auch mit dem Auto jemanden verletzen oder gar umbringen. Aber deshalb werden hoffentlich selbst die Grünen nicht jedem Österreicher verbieten wollen, ein Auto zu besitzen und zu fahren", schloß Walch. (Schluß)

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