FPÖ - Rudolfsheim-Fünfhaus: "Hasst Häupl den 15. Bezirk?

Kowarik und Schwing protestieren gegen weiteres Asylantenheim

Wien, 20-11-2003 (fpd) - "Hasst Häupl den 15. Bezirk?", fragte heute der freiheitliche Bezirksvorsteher-Stellvertreter Karl Schwing. Der Entschluss der Stadtverwaltung, ausgerechnet im 15. Bezirk ein weiteres Asylantenheim einzurichten, ließe nur diesen Schluss zu.

"Dieser Schritt ist ausgesprochen unsolidarisch", pflichtete ihm Mag. Helmut Kowarik, freiheitlicher Gemeinderat und Landtagsabgeordneter aus dem 15. Bezirk, bei. Von den 500 Flüchtlingen, die der Bürgermeister über Wien verteilen wolle, kämen 120, also ungefähr ein Viertel, nach Rudolfsheim-Fünfhaus.

Schwing wies darauf hin, dass Rudolfsheim-Fünfhaus der Bezirk mit dem höchsten Ausländeranteil österreichweit sei. 120 Russen, Tschetschenen, Afrikaner und Asiaten in einem ehemaligen Schwesternheim in der Meiselstraße unterzubringen, stelle daher eine denkbar schlechte Entscheidung dar. Die Erfahrungen mit den meisten Asylantenheimen im 15. Bezirk seien außerdem ausgesprochen schlecht. "Es bleibt zu hoffen, dass nun in dem der Stadt Wien gehörenden Haus in der Meiselstraße kein neues Zentrum des Suchtgifthandels entsteht", zeigte sich Schwing besorgt.

Man könne zu Innenminister Strasser stehen wie man will, dieser frage aber bei jedem Bürgermeister nach, ob Bereitschaft zur Aufnahme von Flüchtlingen bestehe und akzeptiere Absagen. Häupl hingegen fahre einfach selbstherrlich ohne vorherige Information über den 15. Bezirk drüber, stellte Schwing verärgert fest.

"Wir protestieren gegen die Stationierung weiterer Asylanten im 15. Bezirk und fordern Bürgermeister Häupl auf, seine negative Einstellung gegenüber Rudolfsheim-Fünfhaus aufzugeben!", schlossen Kowarik und Schwing.(Schluß) lb

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