Leitl: Wirtschaft fördert Praxiserfahrung in kaufmännischen Schulen

Schulprojekte mit Unternehmen, virtuelle Übungsfirmen und das Projekt "Junior" ermöglichen Schülern Einblick ins "echte" Wirtschaftsleben

Wien (PWK822) - "Kaufmännische Schulen in Österreich zeichnen sich durch große Praxisnähe, Zukunftsorientiertheit und Innovation aus. Um dies weiter voranzutreiben werden Wirtschaft und Schule in neuen Projekten noch enger zusammenarbeiten", betont der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, anlässlich der von WKÖ und Bildungsministerium organisierten Leistungsschau kaufmännischer Schulen "HAKzente", heute Donnerstag, im Haus der Wirtschaft. Das Wissen über wirtschaftliche Zusammenhänge und die Funktionsweise des Arbeitsmarktes seien wichtige Voraussetzungen für das spätere Leben der Schülerinnen und Schüler. Unternehmen benötigen praxiserfahrene Arbeitskräfte und seien daher an HAK- und HASCH-Absolventen besonders interessiert, so Leitl.

Wir verfügen heute über ein breites Spektrum an Aktivitäten die von Schule und Wirtschaft gemeinsam gesetzt werden. So wird den Schülern in praxisnahen Projekten Einblick sowohl in Klein- und Mittel- als auch in Großbetriebe ermöglicht, wo erste Kontakte geknüpft werden können. Mit Unterstützung von Partnern aus der Wirtschaft haben Schüler auch die Möglichkeit zur Gründung von virtuellen Übungsfirmen. Dabei können sämtliche Geschäftsvorgänge von der Unternehmensgründung, über das tägliche Geschäftsleben, bis hin zur Liquidierung selbst miterlebt und gesteuert werden. Seit dem laufenden Schuljahr können kaufmännische Schulen auch an dem Projekt "Junior - SchülerInnen gründen Unternehmen" der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft teilnehmen, das von der WKÖ mit 50.000 Euro jährlich unterstützt wird.

"Meilensteine setzen die kaufmännischen Schulen, die es derzeit an 120 Standorten in Österreich gibt und über 55.000 Schülerinnen und Schüler ausbilden, insbesondere auch bei computerunterstütztem Lernen", weist der WKÖ-Präsident hin. Hier erfolgt nicht nur eine intensive Auseinandersetzung mit den neuen Medien, sondern auch deren effektive Nutzung.

"Kaufmännische Schulen sind aber auch für das ‚Unternehmerwerden‘ von großer Bedeutung, denn die Beschäftigung mit Wirtschafts- und Unternehmensprozessen fördert Enterpreneurship", so Leitl weiter. Ziel sei es, die Schüler der kaufmännischen Schulen noch intensiver auf die Möglichkeiten der Selbständigkeit hinzuweisen. Die heutige Veranstaltung solle auch dazu einen Beitrag leisten. (Ne)

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