Klarstellung zur Pressemeldung OTSO232 vom 18.Nov.2003

Wien (OTS) - Maria Brandl ist Vorsitzende von Integration:Österreich, der bundesweiten Elterninitiative von Eltern behinderter Kinder. Jo Spelbrink ist Multi-Media Producer, EDV Trainer und Vizepräsident des Österreichischen Gehörlosen Bundes. Er ist Mitbegründer und Mitgestalter vom Projekt k21. Beide sind nicht als Sprachrohre aller Behindertenverbände zu verstehen.

K21 (Kampagne des 21. Jahrhunderts) ist ein Projekt. Träger ist der Verein Integration:Österreich, Fördergeber ist das Bundesministeriums für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz. Es wird aus Mitteln der Beschäftigungsoffensive der Bundesregierung gefördert.

K21 setzt sich für ein positives, dynamisches Bild von Menschen mit Behinderungen ein, die selbstbewusst, selbstbestimmt und selbstverständlich leben und arbeiten. K21 besteht aus einem Team von Expertinnen und Experten, mit und ohne Behinderung. Es beschäftigte sich im Jahr 2003 vorrangig mit der Frage der bundesweiten Vernetzung und Sensibilisierung zum Thema Mensch - Arbeit - Behinderung. Dabei ging es konkret um die Verbesserung der Integration von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Eines der wichtigsten Ziele war, Wirtschaftstreibende für das Thema Integration zu sensibilisieren und über die diesbezüglichen Angebote und Möglichkeiten aufzuklären.

In diesem Zusammenhang unterstützte die Wirtschaftskammer Österreich k21 bei der Bundesländertour 2003. Dabei wurden die Sichtweisen aller Beteiligten am Integrationsprozess aufgezeigt, vorhandene Angebote und Möglichkeiten vorgestellt, über Hürden der Integration und neue Möglichkeiten diskutiert, und über Vorbehalte aufgeklärt.

Die Diskussionen ergaben unter Anderem, dass der Kündigungsschutz allerseits Thema ist, jedoch mit unterschiedlichen Ansätzen. Dies ist nicht gleichbedeutend mit der - in der Pressemeldung der WKÖ geforderten - Aufhebung des Kündigungsschutzes. Wir möchten hiermit klar stellen, dass wir in dieser Frage nicht an einem gemeinsamen Strang ziehen sondern viel mehr gemeinsam an Verbesserungen arbeiten. Es gibt bereits eine Vielzahl an Angeboten zur Integrationsbegleitung, die leider in der Wirtschaft wenig bekannt sind. Daher wird k21 auch in Zukunft vernetzen und aufklären, denn nicht umsonst nannten wir uns bereits im Jahr 2001 die "Kampagne des 21. Jahrhunderts".

Rückfragen & Kontakt:

Projekt k21
Petra Plicka
Tel.: 0664 18 37 238 od. 789 17 47 17

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