"Jugendfreundliches Niederösterreich?" - GPA-Jugend übergibt Forderungskatalog an LH Pröll

GPA-Jugend fordert u.a. landesweite Discobusse

St. Pölten (GPA/ÖGB). Die GPA-Jugend veranstaltete heute eine Aktion vor dem Landhaus St. Pölten, die unter dem Motto "Jugendfreundliches Niederösterreich?" stand. Bei der Aktion standen verschiedene Forderungen für ein jugendfreundliches Niederösterreich im Mittelpunkt. "Die Situation der Jugendlichen in Niederösterreich ist bei weitem nicht so toll wie sie von der Landespolitik verkauft wird", so Konstantin Wacker, Vorsitzender der GPA Jugend Niederösterreich. Unter der Vielzahl von Themen hob Wacker eines besonders hervor: "In Niederösterreich sind im Jahr 2002 75 Jugendliche bei sogenannten Discounfällen verunglückt, fünf davon tödlich. Das sind 75 gute Gründe sich landesweit über Discobusse Gedanken zu machen."++++

Werner Rochlitz, Jugendsekretär der GPA NÖ ergänzte, dass es bei der Lehrlingsausbildung krankt. Dass der Lastenausgleich im Landtag im Juni 2002 beschlossen wurde und seitdem keine konkreten Schritte zur Umsetzung erfolgt sind empfindet er als "...rücksichtslosen Umgang mit Jugendlichen!" Der Lastenausgleich soll jene Unternehmen fördern die Lehrlinge ausbilden. Diese Förderung käme aus einen Topf in dem alle Betriebe einzahlen.

Den kompletten Forderungskatalog, der Landeshauptmann Erwin Pröll heute übermittelt wurde, ist auch im Internet unter www.jugend.gpa.at/NOE abrufbar. "Wir werden uns für die Umsetzung unserer Forderungen im Sinne der Jugendlichen Niederösterreichs einsetzen!" so Wacker abschließend.

ÖGB, 19. November 2003
Nr. 972

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