"Osterklänge vom Barock bis zur Moderne

Wien (OTS) - Vom Barock bis zur Moderne reicht das musikalische Spektrum des Festivals "Osterklang", das Musikintendant DI Roland Geyer am Mittwoch präsentierte. Vom 2. bis 12. April bietet das Festival, dem Leitgedanken "Ecce homo" folgend, ein erlesenes Programm mit weltberühmten Künstlern wie Nikolaus Harnoncourt, Valery Gergiev, Gidon Kremer, Michael Schade, Anne Sofie von Otter und Dorothea Röschmann. Michael Boder, der dieses Werk als "medidativ und mächtig" bezeichnete, dirigiert das Eröffnungskonzert mit den Wiener Philharmonikern , Frank Martins Oratorium "Golgotha", das am Freitag, 2. April und am Sonntag, 4. April (Matinee) im Musikverein zur Aufführung kommt. Das Abschlusskonzert, ebenfalls im Musikverein, bestreitet das Schwedische Radio-Symphonieorchester unter Manfred Honeck. Zu hören sind Ottorino Respighis "Vetrate die chiesa", die Kindertotenlieder von Gustav Mahler mit Anne Sofie von Otter und "Zarathustra" von Richard Strauss.****

In der Minoritenkirche ist für Samstag, 3. April ein Musik-Literaturprogramm vorgesehen: Olivier Messiaens "Quatour pour la fin du temps", gespielt von einem von Christian Altenburger angeführten Quartett, wird von Julia Stemberger mit Rezitationen verfolgter Autoren begleitet. Montag, 5. April (Musikverein) und Dienstag, 6. April (Konzerthaus) ist das Symphonieorchester des Marinsky Theaters mit Valery Gergiev in zweitägiger Residenz zu Gast und bringt Werke von Rimsky-Korsakov, Sibelius und Rachmaninov, bzw. von Mussorgsky und Schostakowitsch. Die Zusammenarbeit des "Osterklang" mit Nikolaus Harnoncourt wird mit einem Konzert am Mittwoch, 7. April, im Musikverein mit Purcells "Cäcilien-Ode" und Händels "Te Deum & Jubilate" fortgesetzt. Harnoncourt dirigiert den Concentus Musicus, es singen der Arnold Schönberg-Chor und exzellente Solisten wie Dorothea Röschmann. Barocke Concerti bietet die Kremerata Baltica mit Gidon Kremer am Gründonnerstag, 8. April im Konzerthaus. Mit Mozarts "La Betulia Liberata" wird die Reihe der Karfreitags-Oratorien im Theater an der Wien fortgesetzt. Bertrand de Billy dirigiert das Radio-Symphonieorchester, es singt der Chor sine nomine, zentrale Solostimme ist Sara Mingardo. Martin Haselböck gibt am Samstag Abend in der Hofburgkapelle einen Mozart-Orgelabend, das Osternachtkonzert in der Stephanskirche am Ostersonntag bestreitet der Chor des Russischen Patriarchats Moskau mit Kompositionen von Tschaikowsky, Rachmaninov und weiteren russischer Komponisten.

o Information und Karten: Tel.: 427 17 Internet: http://www.osterklang.at/ o Kartenbestellungen sind ab 19. November unter http://www.osterklang.at/ möglich, im Büro des Osterklangs, Stadiongasse 9, sind Karten ab Jänner erhältlich.

Zukunftsperspektiven

Intendant DI Roland Geyer wies im Pressegespräch auch darauf hin, dass der "Osterklang" in seiner grundsätzlichen Konzeption bis 2010 durchgeplant sei, bestimmte Kooperationen wie etwa mit Nikolaus Harnoncourt sollen aufrecht erhalten werden, nach 2006 soll ein besonderer Schwerpunkt auf das romantische Oratorium gelegt werden. Die Gestaltung des Klangbogen ist mit der Neustrukturierung der Musiklandschaft um das Theater an der Wien ab 2006 noch offen, hier gibt es noch Überlegungen für die bestmögliche Lösung für das sommerliche Musikangebot in Wien. (Schluss) gab

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