Kräuter: Wer hat wie viel an new economy bezahlt?

Vier-Parteien-Einigung: Grasser wird am 10. Dezember im "Kleinen Untersuchungsausschuss" aussagen

Wien (SK) SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter ist zufrieden mit der Vier-Parteien-Einigung über eine Befragung von Finanzminister Grasser am 10. Dezember im Unterausschuss des Rechnungshofausschusses: "Es ist positiv anzumerken, dass eine neuerliche Befragung Grassers von allen Parteien als notwendig erachtet wird. Die unzähligen offenen Fragen rund um seine Homepage harren noch immer einer Klärung." So gelte es in erster Linie zu klären, sagte Kräuter am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, wer wie viel in den new economy-Verein einbezahlt hat. Bekanntlich habe die Industriellenvereinigung zugegeben, einen Betrag in der Höhe von 175.000 Euro einbezahlt zu haben. Mittlerweile sei aber bereits von einer Gesamtsumme in der Höhe von mindestens 225.000 Euro die Rede. "Dieses Verwirrspiel ist zu klären", so Kräuter, der davon ausgeht, dass eine Beantwortung dieser Frage auch für die ermittelnden Straf-und Finanzbehörden von größtem Interesse sein werde. Kräuter verwies darauf, dass zusätzlich zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft auch Erhebungen der Finanzbehörden im Gange sind. ****

"Wie es überhaupt möglich ist, dass die Erstellung einer Homepage mehr als 200.000 Euro kostet, ist ein anderes Kapitel - und wohl vor allem für die Internet-User und Steuerzahler interessant", sagte Kräuter. Der SPÖ-Rechnungshofsprecher kündigte deshalb an, gleich zu Beginn der Sitzung des Unterausschusses des Rechnungshofausschusses am 10. Dezember einen Antrag auf Öffentlichkeit der Sitzung zu stellen. (Schluss) se

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