Kossina freut sich über Amtsmanager 2003

Rasch, effizient, unbürokratisch

Wien (OTS) - Die Amtsmanager 2003 stehen fest: Für die Kategorie Umweltschutz erhielten vier Beamte der Stadt Wien die begehrte Auszeichnung der Wirtschaftskammer Österreich. Die Wiener Umweltschutzabteilung (MA 22) reichte gemeinsam mit der gewerbetechnischen Abteilung der Stadt Wien (MA 36) das Projekt "Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für die Verlängerung der U-Bahn-Linie U2"ein. Bei der diesjährigen Veranstaltung, die bereits zum siebenten Mal stattfand, wurden insgesamt 113 Projekte von Verwaltungsbehörden aus ganz Österreich eingereicht. Die Wiener Umweltstadträtin Dipl. Ing. Isabella Kossina: "Amtsmanager stehen für rasche, effiziente und unbürokratische Arbeit und sind vorbildlich für das New Public Management. Ich freue mich, dass zwei Abteilungen der Geschäftgruppe Umwelt der Stadt Wien dieses Jahr ausgezeichnet wurden."****

Umweltverträglichkeitsprüfung in nur sechs Monaten

Bei dem - mit dem dritten Hauptpreis - ausgezeichneten Projekt handelt es sich um das Umweltverträglichkeitsprüfungs-Verfahren (UVP) für die Verlängerung der U-Bahn-Linie U2 vom Schottenring bis nach Aspern. Die Amtsmanager für dieses Projekt sind Dipl. Ing. Martin Ryba MA36, Mag. Renate Pommerening Schober MA22, Brigitte Fuchsberger MA22 sowie Mag. Andreas Binder MA 22.

Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist das strengste Genehmigungsverfahren für umweltrelevante Großprojekte, das es derzeit in Österreich gibt. Besonderheiten eines UVP-Verfahrens sind die starke Bürgerbeteiligung und die ganzheitliche Berücksichtigung aller Schutzgüter (wie z.B. Mensch, Umwelt, Luft, Klima...) und öffentlichen Interessen.

Kossina: "Gerade der Ausbau des Wiener U-Bahnnetzes ist ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz und zum Klimaschutz in der Stadt Wien. Ich freue mich darüber, dass dieses wichtige und für den Umweltschutz bedeutende Infrastrukturvorhaben der Wiener Linien auf Grund der kurzen Verfahrensdauer bald verwirklicht werden kann. Mich hat nicht nur das Tempo der Beamten beeindruckt, sondern auch deren genaues, transparentes und kundenorientiertes Arbeiten. Und die großteils elektronische Abwicklung des Verfahrens ersparte Unmengen von Papier, Zeit und Geld."

Die gesetzlich vorgesehene Verfahrensdauer eines UVP-Verfahrens beträgt neun Monate. Das auf modernes Projektmanagement angelegte Verfahren des Projektteams machte es möglich, dass das 13,4 km lange neue U-Bahn-Teilstück in nur sechs Monaten rechtskräftig genehmigt wurde.

Renate Pommerening-Schober vom Projektteam zu der gelungenen Teamarbeit: "Das Geheimnis unseres Erfolges lag zum einen in der effektiven und effizienten Zusammenarbeit innerhalb unseres Projektteams und mit allen Sachverständigen, zum anderen an der offenen Gesprächskultur und der konstruktiven Mitarbeit der Bürgerinitiativen. Auch die Wiener Linien haben ihren Teil dazu beigetragen, da sie ausgezeichnete Einreichunterlagen lieferten und im Verfahren Flexibilität bewiesen."

"Dank der hervorragenden Leistung unseres Projektteams ist bewiesen, dass die Interessen des Umweltschutzes und der Wirtschaft vereinbar sind: der Wirtschaftsstandort Wien ist und bleibt trotz strenger Umweltschutzvorschriften attraktiv, und die Stadt Wien gewährleistet ihren Bürgern und Bürgerinnen gleichzeitig ein hohes Maß an Umweltschutz", freut sich Karin Büchl-Krammerstätter, Leiterin der Umweltschutzabteilung (MA22) der Stadt Wien.

Dipl. Ing. Hans Bachl, Leiter der MA 36, betont, dass seine Abteilung bereits 1997 das erste Mal mit dem Amtsmanager ausgezeichnet wurde und damit schon damals Vorbildfunktion bewiesen habe. Ziel sei eine leistungsfähige und moderne Verwaltung für den Bürger. (Schluss) bfm

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