• 18.11.2003, 14:02:32
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  • OTS0188 OTW0188

ÖBB eröffnen Großkundenstandort Wien Freudenau Hafen

ÖBB-Güterverkehr bei den Kunden vor Ort, Qualität durch "Service aus einer Hand"

ÖBB (Wien) - Direkt bei den Kunden vor Ort zu sein und mit
kompetenten Mitarbeitern bei allen logistischen Herausforderungen mit
Rat und Tat zur Seite zu stehen ist ein Schlüsselelement der
Erfolgsstrategie des ÖBB-Güterverkehrs - dem erfolgreichsten
Güterverkehr unter Europas Bahnen. Am bedeutendsten Wiener Donauhafen
- dem Hafen Wien Freudenau - setzen die ÖBB ihre Kundenoffensive fort
und eröffnen im Beisein von ÖBB-Vorstandsdirektor Ferdinand Schmidt,
den Geschäftsführern der ÖBB-Partner Hafen Wien und WienCont und
Spezialisten des ÖBB-Güterverkehrs einen neuen Großkundenstandort,
bei dem Service und Leistung direkt vor Ort bei den Kunden gebündelt
sind. Die ÖBB verstärken mit diesem neuen Standort die Kundenbindung
entscheidend.****

ÖBB-Logistik-Know How an der leistungsstarken Schnittstelle Freudenau
Unter den drei Wiener Donauhäfen (Wien Freudenau Hafen, Wien Albern
Hafen, Wien Lobau Hafen) ist der Freudenauer Hafen der bedeutendste.
Hier befinden sich Direktion und Verwaltung, der Umschlagsbereich
inklusive Hafenmeisterei, das Lagerzentrum, der Container- und
Autoterminal sowie das größte (Zoll)Freilager Österreichs mit Zollamt
und eigener Polizeistation. Der Hafen dient weiters als Schutz- und
Winterhafen. Durch die optimale Anbindung an die Verkehrsträger
Schiene/Wasser/Strasse fungiert der Hafen Wien Freudenau als
leistungsstarke Schnittstelle internationaler Handels- und
Transportwege. Mit drei Mitarbeitern des Güterverkehrs stehen die ÖBB
den Firmen vor Ort für den Wagenladungs- und Containerverkehr nun in
folgenden Bereichen zur Verfügung:

-Frachtbriefmäßige Behandlung der Empfangs- und Versandsendungen
-Prüfung, Ergänzung und Berichtigung der Sendungsdaten im Empfang und
im Versand
-Erstellung des Beförderungspapiers
-Abschluss von Frachtverträgen
-@-Frachtbriefeingabe, Fakturierung
-Statusauskünfte an die Kunden
-Einsatz der ÖBB-Mitarbeiter als Intercontainer Austria Agenten,
Ausstellung von IC Übergabescheinen

Standort Hafen Wien Freudenau: Top-Kunden, Top-Logistik
Im Jahr 2002 wurden im Hafen Wien Freudenau im Wagenladungs- und
Containerverkehr insgesamt rund 47.500 Wagen - das sind 645.000
Tonnen - im Empfang und Versand abgefertigt. Rund 44.400 Container
wurden im Containerterminal, das durch die WienCont Containerterminal
GesmbH betrieben wird, umgeschlagen. Ein Portalkran und elf
Containerstapler der Fa. WienCont stehen für den Containerumschlag
zur Verfügung.

Nahezu alle Branchen durchlaufen schienengebunden den Hafen
Freudenau, so zum Beispiel:
-Autotransporte der Produzenten Renault, Opel, Ford, Toyota:
Einlagerung der Autos zur Verzollung in die Zollfreizone des
Freudenauer Hafens
-Magnesit in loser Schüttung mit Umschlag vom Schiff auf den Waggon
(Fa. Billitz)
-Chemikalien (Fa. Bischof GesmbH)
-Kohle (Fa. Polcarbon über Express Interfracht)
-Eisen (Fa. Thyssen Krupp, Fa. Schmolz & Bickenbach)
-Alttextilien (Fa. Bunzl & Biach)
-Sammelguttransporte und Speditionsware der Spediteure (Fa. Bischof
GesmbH, DEKO Logistikservice GesmbH, Gebrüder Weiss GmbH)

Zu den wichtigsten Kunden des ÖBB-Güterverkehrs am Standort Hafen
Wien Freudenau zählen WienCont Containerterminal GesmbH, Wiener Hafen
Lager- und Umschlagsbetriebe GesmbH, Thyssen Krupp Stahlunion Austria
GmbH, Schmolz & Bickenbach, Bunzl & Biach GesmbH,
DEKO-Logistikservice GesmbH, Pawel Karl, Express Interfracht
Internationale Spedition, ÖKOMBI GesmbH & Co KG, Roland Spedition
GesmbH, Gebrüder Weiss GmbH, Bischof GesmbH, Intercontainer Austria
GmbH.

Ausbaupläne des Kombinierter Ladungsverkehr (KLV) Standort Wien
Freudenau
Investitionen in die weitere Verbesserung der Logistik-Kette werden
in den nächsten Jahren den Standort Wien Freudenau weiter aufwerten.
Beim Containerterminal WienCont im Hafen Wien Freudenau ist geplant,
im Einklang und in Ergänzung zur Errichtung des Terminals Inzersdorf
die Umschlageinrichtungen für Container für die langfristigen
Bedürfnisse in der Standortregion Wien auszubauen.

Hierbei handelt es sich um die bessere Anbindung des Terminals über
die Schiene durch:
-den Bau der sogenannten Winterhafenbrücke als wichtiger
Lückenschluss im Wiener Schienennetz (Lückenschluss
Donauländebahn-Donauuferbahn)
-um die Entflechtung des Schienen- und Straßenverkehrs im Bereich des
Hafens durch die Verlagerung der B 14 (Freudenauer Hafenstraße) in
die Seitenhafenstraße
-aber vor allem auch um den Ausbau der bestehenden Anlage zum
hochleistungsfähigen Umschlagterminals für Container. Gemeinsam mit
dem geplanten KLV-Anlage in Wien Inzersdorf entseht damit die
modernste Drehscheibe des Kombinierten Ladungsverkehrs in
Mitteleuropa!

Dieser Ausbau, der in enger Kooperation zwischen ÖBB und dem Hafen
Wien erfolgen soll, ist als Teil einer langfristigen
Standortentwicklung im Schienengüterverkehr für den Raum Wien zu
sehen.

OTS0188    2003-11-18/14:02

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