- 18.11.2003, 09:52:51
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Die neuen Katalysatoren: Kommunikationsmanager an den Hebeln des Unternehmenserfolgs
Wien (OTS) - Unternehmer erkennen den entscheidenden Mehrwert
durch Optimierung der Kommunikation. Integrierte Kommunikation heißt
das Schlüsselwort: Übergreifende Steuerung der Etats aller
Kommunikationskanäle verdoppelt die Effektivität der Budgets. Der
Verband für integrierte Kommunikation (VIKOM) betont auf seiner
heutigen Herbsttagung im Wiener Siemens Forum die Katalysatorenrolle
für die UnternehmenskommunikatorInnen.
Aus für Grabenkämpfe
Nicht mehr die zigste Rationalisierungswelle, sondern ein großer
Hebel zur optimalen Ausschöpfung von Investitionen und zur
Ergebnissteigerung liegt in der integrierten
Unternehmenskommunikation, so die "Communications Benchmark 2003" von
Mercer Management Consulting. Im Lead sind die
UnternehmenskommunikatorInnen zur Etablierung eines gesamthaften
Managements der Kommunikationsaktivitäten. Ihre übergreifende
strategische Ausrichtung prädestiniert sie dazu, so Pierre Deraed,
Kommunikationsexperte von Mercer.
Der Verband für integrierte Kommunikation, VIKOM, bestätigt in
seiner jüngsten Studie, Österreichs UnternehmenskommunikatorInnen
sind dafür gerüstet. Sie verfügen über Top-Management-Skills und sind
hierarchisch in der ersten oder zweiten Unternehmensebene
angesiedelt. Knapp 30 % gehören sogar der Geschäftsleitung an. Sie
zeichnen zu 80 % sowohl für die externe (PR, Pressearbeit) wie
interne Kommunikation verantwortlich. Allerdings sind lediglich 26 %
zusätzlich auch für Marketing zuständig. Obwohl integrierte
Kommunikation bereits lange Thema ist, konstatiert Mercer noch tiefe
Gräben zwischen den Kommunikationsbereichen in den Unternehmen.
Ressortegoismen sowie historisch gewachsene Strukturen verhindern
eine ganzheitliche Steuerung. Hohe Potenziale liegen dadurch brach.
"Die Einschätzung der Entscheider zeigt, dass mit den bestehenden
Etats durch Integration und Controlling die Wirksamkeit der
Kommunikationsaktivitäten verdoppelt werden könnte", bekräftigt
Pierre Deraed von Mercer.
PR toppt Werbung
Hinzu kommt, dass sich die Gewichtung der einzelnen Disziplinen im
Umbruch befindet. Die Bedeutung von PR und Pressearbeit wird
inzwischen von 80 % der Entscheider, lt. Mercerstudie, als hoch bzw.
sehr hoch eingeschätzt, Werbung schafft dies nur mehr bei 40 %.
Gehören PR und Pressearbeit an sich zu den kostengünstigen
Kommunikationskanälen, verstärkt sich die Budgetrelevanz noch durch
die aktuelle Gehaltsstruktur der verantwortlichen
UnternehmenskommunikatorInnen. Im Vergleich mit hierarchisch
ähnlichen Funktionen - Human Resources oder Controlling - klafft
einkommensmäßig lt. VIKOM-Umfrage zwischen Soll und Ist noch eine
Lücke von bis zu 40.000 Euro pro Jahr.
Kommunikation rechnet sich
Dr. Marita Roloff, VIKOM-Präsidentin, verweist auf das Potenzial
für UnternehmenskommunikatorInnen. "Als Funktion mit sehr komplexem
Anforderungsprofil ist die Unternehmenskommunikation eine
hochinteressante Managementposition mit Zukunft. Sowohl Bedarf wie
Effizienz steigen in Krisenzeiten signifikant, allerdings auch die
Forderung nach wirtschaftlicher Bewertung des Mitteleinsatzes.
Integrierte Kommunikation rechnet sich in jedem Fall."
Der Wert der KommunikatorInnen und die Evaluierung von
Kommunikation sind Thema der VIKOM-Tagung, die heute unter dem Motto
"Die Quadratur des Kreises - Immer mehr mit immer weniger" im Siemens
Forum in Wien stattfindet (nähere Infos unter
http://www.vikom-einladung.at ). Der Verband für integrierte
Kommunikation (VIKOM) zählt österreichweit 220 Unternehmen zu seinen
Mitgliedern und versteht sich als Interessensgemeinschaft von
Kommunikationsmanagern und -spezialisten. VIKOM Mitglieder
profitieren von einem Netzwerk einschlägiger Weiterbildungsmaßnahmen
und umfassenden Erfahrungsaustausch. Der VIKOM unterstreicht die
Bedeutung der integrierten Kommunikation als Basis für eine
verantwortungsvolle und glaubwürdige Unternehmens- bzw.
Organisationskommunikation.
OTS0051 2003-11-18/09:52
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