Gerechte Entlohnung für harte Arbeit der Bauern

Gutes Zeugnis von der AMA

Bregenz (VLK) - Die Mittel aus dem agrarischen Umweltprogramm (ÖPUL) und aus der Bergbauernförderung sind wichtige Einkommensbestandteile für Vorarlbergs Bauern. Die Kontrolle dieser Unterstützungen sichert eine faire Leistungsabgeltung, betonte Agrarlandesrat Erich Schwärzler heute, Montag, im Landhaus: "Das heißt, ohne Leistung gibt es keinen Cent. So ist sichergestellt, dass das Geld dort ankommt, wo es hingehört - zum aktiven Bauern." Erfreulich ist, dass die dafür zuständige Agrarmarkt Austria (AMA) den Vorarlberger Bauern ein gutes Zeugnis ausstellt.
Die Bauern sollen soviel wie möglich über den Verkauf ihrer Produkte verdienen, so Schwärzler, aber insbesondere ihre landschaftsgestalterischen Leistungen müssen öffentlich abgegolten werden. Insgesamt 115.000 Hektar Landwirtschaftsfläche, davon 564 Alpen mit rund 70.000 Hektar werden von den Bauern im Ländle bewirtschaftet. Dafür werden heuer 18,3 Millionen Euro aus dem ÖPUL-Programm und 9,5 Millionen Euro im Rahmen der Bergbauernförderung ausbezahlt. Der Anteil des Landes Vorarlberg macht insgesamt 6,6 Millionen Euro aus.

Einmal mehr unterstrich Schwärzler die Wichtigkeit einer bodengebundenen viehhaltenden Landwirtschaft in Vorarlberg: "In einigen Gebieten Europas gibt es das nicht mehr. Die Verödung und Verbuschung der Landschaften sind die Folge. Auch die Tourismusbranche weiß um den Stellenwert einer gepflegten Landschaft."

Laut Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Moosbrugger beträgt die Beteiligung der heimischen Landwirtschaftsbetriebe am agrarischen Umweltprogramm und der Bergbauernförderung fast 100 Prozent, was eine bestmögliche Ausnützung der öffentlichen Gelder bedeutet. Die AMA hat in Vorarlberg rund 300 Betriebe, das sind sieben Prozent der ÖPUL-Antragsteller im Ländle, vor Ort kontrolliert.
(gw)

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