Personalvertretung beschleunigt Kündigung der Asfinag-Verträge

Entlastungsversuch für ZPV-Obmann gescheitert

Klagenfurt, 2003-11-17 "Die Aussage des Vorstandes der Kärntner Straßenverwaltung Erich Ribitsch, wonach die von der Asfinag geplante Umstrukturierung von Kärnten abgelehnt wird, ist ein alter Hut", sagte heute der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Freiheitlicher und Unabhängiger, Andreas Skorianz

Landeshauptmann Jörg Haider und Landesrat Gerhard Dörfler bemühen sich schon seit Monaten, dass es in Kärnten bei den bestehenden Werkverträgen für die Autobahnbediensteten bleibe. Der Vorstoß des Personalvertretungsobmannes Herwig Rettenbacher von letzter Woche habe diese Bemühungen möglicherweise zunichte gemacht. Die Vertreter der Asfinag seien nämlich seit der Pressekonferenz von Herwig Rettenbacher nicht mehr zu weiteren Verhandlungen bereit gewesen, obwohl ein für Kärnten positiver Abschluss kurz bevorstand, erklärte Skorianz.

Die nunmehrige Aussage des Leiters der Straßenbauabteilung, Erich Ribitsch, diene offensichtlich nur dazu, den Personalvertretungsobmann Herwig Rettenbacher zu entlasten. "Bemerkenswert ist, dass während Haider und Dörfler Verhandlungen mit der Asfinag führten, der Leiter der Straßenbauabteilung, Erich Ribitsch, gemeinsam mit dem für diese Agenden nicht zuständigen Gesundheitsreferenten Peter Ambrozy durch die Straßenmeistereien tingelte und die Mitarbeiter über die Asfinag-Pläne verunsicherte", sagte Skorianz.

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