Lopatka: Gesundheitsreform bringt Ersparnisse für die Patienten

Reformen orientieren sich an den Menschen

Wien, 17. November 2003 (ÖVP-PK) "Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat ist es mit der Gesundheitsreform gelungen, allein im Jahr 2004 120 Millionen Euro an zusätzlichen Ausgaben im Arzneimittelbereich einzusparen", so ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka heute, Montag, in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ÖVP-Gesundheitssprecher Abg.z.NR Dr. Erwin Rasinger. Durch den Einsatz von weniger teuren Generika verringert sich die Rezeptgebühr von 4,14 Euro um 1/3 auf 2,82 Euro. Im Durchschnitt entfallen auf jede krankenversicherte Person im Durchschnitt 9 Rezepte pro Jahr. "Die Verschreibung von Generika bedeutet daher für jeden Patienten eine Ersparnis von durchschnittlich 12 Euro pro Jahr. Bei ausschließlicher Benutzung von Generika ergibt das eine Gesamtersparnis von rund 70 Millionen Euro pro Jahr für die Gemeinschaft der österreichischen Patienten", so Lopatka. ****

Mit dem Wegfall der Chefarztpflicht ergebe sich zudem eine zeitliche Ersparnis von bis zu zwei Stunden pro Patient. Die entfallende Anfahrts- und Wartezeit samt anschließender Heimfahrt bringe dem Patienten "ein Mehr an Lebensqualität". "Eine durchschnittliche Familie erspart sich durch das Arzneimittelpaket rund 50 Euro und bis zu acht Stunden Zeit pro Jahr", so Lopatka.

Das Beispiel der Gesundheitsreform zeige deutlich, dass die Bundesregierung sich bei den notwendigen Reformmaßnahmen immer an den Menschen orientiere. Auch die ÖBB-Reform sei hier keine Ausnahme, im Gegenteil: "Hier stehen die Kunden, die Österreicherinnen und Österreicher im Vordergrund. Die ÖBB sollen Dienst am Kunden und Leistung für die Kunden bringen", so der ÖVP-Generalsekretär. Dass die Bevölkerung die "politisch begründeten" Streikmaßnahmen nicht goutiere, zeige die jüngste Fessel-GfK-Umfrage: 78 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass ein Generalstreik zur Verhinderung der ÖBB-Reform "nicht gerechtfertigt" ist. 54 Prozent halten die Reaktion der Eisenbahnergewerkschaft für überzogen.

Um den Österreichischen Bundesbahnen ein Konsum-Schicksal zu ersparen, müsste die Struktur des Unternehmens modernisiert werden. Dies stehe nun außer Streit. "Damit steht der Weg offen, aus den ÖBB ein modernes Dienstleistungsunternehmen zu machen. Zum Wohl der Kunden und des Unternehmens", so Lopatka abschließend.

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