VP-Walter: OECD Studie deckt Schwächen schonungslos auf

SPÖ Stadtregierung ist dringend gefordert, die Hausaufgaben zu machen

Wien (17. November 2003) - "Eine schonungslose Darlegung der Schwächen des Wirtschafts- und Beschäftigungsstandorts Wien und somit der Versäumnisse der SPÖ-Stadtregierung in den letzten Jahren", so der Kommentar des Wiener VP-Landesgeschäftsführers Norbert Walter zur OECD Studie ‚Region Wien-Bratislava' und dem ergänzenden Background Report des Österreichischen Instituts für Raumplanung (ÖIR). Norbert Walter: "Selbstverständlich freuen wir uns zusammen mit Stadtrat Rieder, dass die OECD der Region Wien-Bratislava ein hohes Wirtschaftspotenzial bestätigt. Das Problem dabei ist aber, dass von dieser Dynamik in erster Linie Bratislava profitieren wird, wenn die SPÖ-Stadtregierung nicht ihre ‚Hausaufgaben' macht."

"Der Background Report des ÖIR listet die Schwächen im Einzelnen auf. Auf österreichischer Seite sind es die strukturellen Probleme des sekundären Sektors in Wien, der hohe Anteil der öffentlichen Verwaltung, die geringe Anzahl von Unternehmenszentralen aber auch Probleme bei der Integration. Wörtlich wird vermerkt: ‚In Wien haben Strukturwandel und Abwanderung von Produktionen aus der Region oder Standortwechsel innerhalb der Region in die umliegenden Gebiete Niederösterreichs zu einer Deindustrialisierung geführt' und in der erweiterten englischen Version ‚The annual growth rates have been lagging behind the national trend and employment rates have been declining for years.' Auf slowakischer Seite hingegen spricht der Background Report von ‚einer beachtlichen Ansiedelungsdynamik von internationalen Großunternehmen' und ‚traditionell starken Unternehmen von supranationaler Bedeutung'. Seit 1995 hat sich daher das nominelle BIP pro Kopf in Bratislava von 20% auf 30% des Wertes von Wien erhöht, für 2015 schätzt die OECD bereits 50%. Damit ist klar, wo Wachstum generiert wird und Arbeitsplätze entstehen", so der Landesgeschäftsführer.

Norbert Walter abschließend: "Wenn die SPÖ Stadtregierung schon nicht der ÖVP Wien glaubt, sollte sie zumindest das Urteil unabhängiger Experten zum Anlass nehmen, über die eigenen Versäumnisse nachzudenken und entsprechende Maßnahmen einleiten. Die Ausweitung der Öffnungszeiten an einem zusätzlichen Werktag alleine, ist sicher zu wenig." (Schluss)

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