Bures: Kukacka ist offenbar politisch unbelehrbar

ÖBB-Staatssekretär will offenbar neue Konflikte provozieren

Wien (SK) "Staatssekretär Kukacka ist offenkundig politisch unbelehrbar, er will sogar nach Beilegung des ÖBB-Streiks neue Konflikte herbei provozieren", kritisierte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures in Reaktion auf Kukackas Auftritt in der ORF-Diskussion "Offen gesagt". "Kukacka folgt so zwar seinem Regierungschef und Parteiobmann, fügt der österreichischen Wirtschaft damit aber großen Schaden zu", so Bures am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Im Gegensatz zu den Eisenbahnern, die ihre legitimen Interessen vertreten, habe die Regierung ganz bewusst eine politisch motivierte Machtprobe mit der Gewerkschaft gesucht, sagte Bures. "Dass gerade Kukacka als Exekutor dieses Kurses des politischen Hineinregierens in ein österreichisches Leitunternehmen den Gewerkschaften weitreichende politische Absichten unterstellt und hier mit Verschwörungstheorien hausieren geht, ist absurd", hielt die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin fest.

Es sei die Regierung, die den erfolgreichen ÖBB-Generaldirektor Draxler aus parteipolitischen Motiven seiner Funktion enthoben hat und im Management und Aufsichtsrat willfährige Instrumente der Regierung installiert habe. "Es ist vor allem die Regierung selbst, die in unverantwortlicher Art und Weise das Unternehmen Bahn schlechtredet und damit in seiner Wettbewerbsposition schwer schädigt", kritisierte Bures weiter. "Von Finanzminister Grasser, über Staatssekretär Kukacka bis zum Kanzler selbst - kein verantwortungsbewusster Eigentümer würde derart abfällig und geringschätzig über sein Unternehmen herziehen. Das schafft nur das Kabinett Schüssel!" (Schluss) hs/mm

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