Eurofighter: Konecny richtet Anfrage an Platter zur Aufklärung über Turbulenzen bei Abfangjäger-Produktion

Wien (SK) In einer Anfrage an Verteidigungsminister Platter fordert der Fraktionsvorsitzende der SPÖ-Bundesratsfraktion Albrecht K. Konecny genaue Aufklärung über die Vorgangsweise des österreichischen Bundesheeres hinsichtlich der neuesten Turbulenzen bei der fristgerechten Produktion des EADS-Abfangjägers. Dies erklärte Konecny am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Bekanntlich wollen die Verteidigungsminister von Großbritannien, Deutschland, Italien und Spanien den Vertragsabschluss über die zweite Produktionstranche aufgrund der zahlreichen technischen Probleme der bisher gebauten Flugzeuge verschieben. Eine Krisensitzung ist für Anfang Dezember anberaumt. Weiters mehr als aufklärungswürdig ist für Konecny der Umstand, dass nun nicht mehr von Abfangjägern, sondern von Jagdbombern die Rede ist. Da die NATO die Meinung vertritt, dass ihre europäischen Mitgliedsstaaten über mehr als genügend Jagdbomber verfügen, wurde seitens Deutschlands und Großbritannien die bestellte Anzahl der Kampfgeräte bereits reduziert.

"Der übereilte Kauf der Abfangjäger, der gegen den Willen der Mehrheit der österreichischen Bevölkerung von der Regierung Schüssel durchgepeitscht wurde, wird immer dubioser. Weder Kosten, noch Liefertermine oder Ausstattung der Kampfgeräte sind sicher gestellt. Ich forderte Minister Platter daher auf, umgehend detailliert Stellung zu beziehen und alle erdenklichen Maßnahmen zu setzen, damit Österreich aus diesem unsäglichen Vertrag aussteigen kann", forderte Konecny. (Schluss) ml/mm

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