Schabl: Niederösterreich tritt Boden-Bündnis bei

Nachhaltige Bodennutzung trägt vielfachen positiven Nutzen in der Zukunft

St. Pölten (SPI) - Das Land Niederösterreich tritt dem Bodenbündnis Europäischer Städte und Gemeinden als assoziiertes Mitglied bei. Der Verein ist politisch und konfessionell unabhängig. Ziel des Vereins ist es, durch Information der Öffentlichkeit über einen nachhaltigen Umgang mit Böden und die Förderungen des Bodenbewusstseins in Politik und Verwaltung sowie die Förderung einer verantwortungsbewussten kommunalen und regionalen Bodenpolitik und den Informations- und Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen Städten und Kommunen das Thema Bodenschutz zu verstärken. "Die Böden sind die Grundlage für unser Leben, sowohl als landwirtschaftliche Flächen wie auch als Wohngebiet oder als Rohstofflieferant. Nur ein verantwortungsbewusster und nachhaltiger Umgang mit den Böden in unserem Land und eine enge Kooperation mit anderen Regionen kann diese Grundlage auch für die künftigen Generationen gesichert werden", so der NÖ Naturschutzlandesrat Emil Schabl.****

Das Land soll Städten und Gemeinden als Ansprechstelle des Bodenbündnisses dienen und diese durch geeignete Fördermaßnahmen wie Beratung, Betreuung, Öffentlichkeitsarbeit, Bewusstseinsbildung und Umsetzaktionen unterstützen. Städte und Gemeinden sollen motiviert werden, sich mit dem Thema Bodenschutz vermehrt auseinander zu setzten und dem Boden-Bündnis beizutreten. "1.550 Euro Jahresbeitrag ist ein vergleichsweise geringer Betrag, mit dem viel erreicht werden kann. Vor allem die Bewusstseinsbildung ist es, auf die ich besonderen Wert lege. Nur wenn wir uns dessen wirklich gewahr sind, wie sehr wir alle von unseren Böden abhängig sind, und wie groß unsere Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen ist, sind wir im Stande etwas zu bewegen. Nachhaltige Bewirtschaftung aber auch eine entsprechende Planung von Siedlungsgebiet, die vor allem auf Siedlungsverdichtung und nicht Ausdehnung abzielt sowie die Sanierung von Altlasten, sind hier sicher die wichtigsten Eckpfeiler", so Schabl abschließend.
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