Namibischer Premierminister Gurirab bei Minister Bartenstein

Investitionsschutzabkommen zwischen Österreich und Namibia soll Exportchancen verbessern

Wien (BMWA/OTS) - Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein wird am 17. November 2003 mit dem namibischen Premierminister Theo Ben Gurirab zu einem Arbeitsgespräch zusammentreffen. Neben einem "Tour d'horizon" der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen werden auch regionale und multilaterale Themen, wie die Zusammenarbeit der EU mit den Afrika-Karibik-Pazifik-Staaten und die Perspektiven für die weiteren WTO-Verhandlungen, behandelt werden. ****

Noch vor dem Besuch von Premierminister Gurirab wurde vom Plenum des österreichischen Nationalrates das Investitionsschutzabkommen zwischen Österreich und Namibia genehmigt. Dieses Abkommen stellt einen wichtigen Schritt bei der Ausgestaltung der bilateralen rechtlichen Rahmenbedingungen dar und wird österreichischen Unternehmen eine verbesserte Grundlage für zukünftige Aktivitäten in Namibia bieten.

Der bilaterale Außenhandel Österreichs mit Namibia, der aufgrund des Projektgeschäftes starken Schwankungen unterworfen ist, bewegt sich auf einem bescheidenen Niveau. Erfreuliche Zuwachsraten konnten bisher im heurigen Jahr verzeichnet werden. In den ersten acht Monaten stiegen die österreichischen Exporte um 655% auf 3,6 Millionen Euro und die österreichischen Einfuhren um 165% auf 1,5 Millionen Euro. Damit könnte das bisherige Rekordergebnis aus dem Jahr 2001 in Höhe von 9 Millionen Euro heuer übertroffen werden. Zu diesen Daten muss jedoch ergänzt werden, dass ein ansehnlicher Teil des österreichischen Außenhandels mit Namibia über Südafrika abgewickelt wird und daher von der zitierten Statistik nicht erfasst ist.

Chancen für die österreichische Exportindustrie in Namibia bestehen bei Direktausfuhren vor allem in den Bereichen Infrastruktur und Spezialmaschinen, im Wege über Südafrika auch für verschiedenste bearbeitete Waren.

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