"Nestroy" an Breth, Happel, Hering

Beste deutschsprachige Aufführung: "Nora", Schaubühne Berlin

Wien (OTS) - Andrea Breth für die beste Regie ("Lessings "Emila Galotti" am Akademietheater), Maria Happel als beste Schauspielerin (Maria in "Zeit der Plancks von Sergej Belbel am Burgtheater) und Markus Hering als bester Schauspieler (Dirigent in Gert Jonkes "Chorphantasie" im Akademietheater)erhielten den "Nestroy 2003". Zur besten deutschsprachigen Aufführung wurde "Nora" von Ibsen in der Inszenierung von Thomas Ostermeier, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin gekürt. Die Überreichungen fanden am Samstag Abend im Rahmen einer schrägen und schwungvollen Gala statt, durch die "Schallbert Gilet" vom Grazer Theater am Bahnhof gemeinsam mit Mia Zutz führte, musikalisch begleitet vom "Kollegium Kalksburg". Die Gala wurde zeitversetzt im ORF übertragen.

Die weiteren Auszeichnungen

Zum "besten Nachwuchs" wurde Gertrud Drassl für ihre "Hedwig" in Ibsens "Wildente" an der Josefstadt und die "Olivia" in Shakespeares "Was ihr wollt" bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf gekürt, der Preis für die beste Ausstattung ging an Bert Neummann und Jan Speckenbach für "Forever Young" nach Tennessee Williams "Süßer Vogel Jugend", eine Koproduktion der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin mit den Wiener Festwochen. Traute Hoess wurde für die beste Nebenrolle als Anne in Bernhards" Über allen Gipfeln ist Ruh" und als Frau Muskat in Molnars "Liliom", beides in der Josefstadt, ausgezeichnet, der "Nestroy"-Spezialpreis wurde für zwei Produktionen vergeben: Thomas Maurer erhielt ihn für sein Solo zwischen Kabarett und Theater "Die neue Selbstständigkeit" und das Metropol und das Stadttheater Klagenfurt für ihre gemeinsame Produktion "Noch ist Polen nicht verloren" nach Ernst Lubitschs Filmklassiker "Sein oder Nichtsein", von Michael Schottenberg im Metropol als Raumtheater in Szene gesetzt.

Drei "Nestroys", deren Gewinner schon vor der Gala festastenden, wurden ebenfalls überreicht: der mit finanziellen Förderungen der Kulturabteilung der Stadt Wien und der die Gesamtveranstaltung sponsernden Erste Bank verbundene Preis für die beste Off-Produktion ging an "Mein Kampf" (George Tabori) in der Inszenierung von Tina Leisch und Hubsi Kramar im Männerheim Meldemannstraße, Gert Jonke erhielt für seine "Chorphantasie" den Autorenpreis für das beste Stück und die zum Abschluss der Feier umjubelte Gusti Wolf den Preis für ihr Lebenswerk.
(Schluss) gab

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