Feierliche Verleihung der "Nestroy"-Preise im ORF

Gusti Wolf für Lebenswerk geehrt, "Emilia Galotti" am 6. Dezember in ORF 2

Wien (OTS) - "Nestroy - Der Erste Wiener Theaterpreis": Gestern,
am Samstag, dem 15. November 2003, wurde diese repräsentative Auszeichnung für herausragende Leistungen auf den Theaterbühnen im deutschen Sprachraum zum bereits vierten Mal verliehen. Der ORF zeigte die Gala "Nestroy 2003", die im Etablissement Ronacher stattfand, live-zeitversetzt um 22.25 Uhr in ORF 2. Als Moderator führte der Entertainer Schallbert Gilet durch den außergewöhnlichen Abend. Inszeniert wurde die Gala vom Ensemble des Theaters im Bahnhof (Nestroy-Preisträger des Jahres 2002). Die musikalische Umrahmung kam vom Trio Kollegium Kalksburg, das mit provokanten Wienerliedern aufwartete. 3sat zeigt die Preisverleihung am Mittwoch, dem 19. November, um 13.15 Uhr.

Aus jeweils drei Nominierungen in sieben Kategorien - von "Beste deutschsprachige Aufführung" über "Beste Regie", "Beste Ausstattung", "Beste Nebenrolle", "Bester Nachwuchs", "Beste/r Schauspieler/in" bis zum "Spezialpreis" - konnten sich durchsetzen:

"Beste deutschsprachige Aufführung": "Nora" (Henrik Ibsen), Inszenierung Thomas Ostermeier, Schaubühne am Lehniner Platz Berlin, Intendant Jürgen Schitthelm
"Beste Regie": Andrea Breth für "Emilia Galotti" (Gotthold Ephraim Lessing), Burgtheater (Akademietheater)
"Beste Ausstattung": Bert Neumann, Jan Speckenbach (Videoregie) für "Forever Young" nach Tennessee Williams "Süßer Vogel Jugend", Koproduktion Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin mit den Wiener Festwochen
"Beste Nebenrolle": Traute Hoess als Anne in "Über allen Gipfeln ist Ruh" (Thomas Bernhard), Theater in der Josefstadt
"Bester Nachwuchs": Gertrud Drassl als Hedwig in "Die Wildente" (Henrik Ibsen), Theater in der Josefstadt
"Bester Schauspieler": Markus Hering als Der Dirigent in "Chorphantasie" (Gert Jonke), Koproduktion Graz 2003/Burgtheater "Beste Schauspielerin": Maria Happel als Maria in "Die Zeit der Plancks" (Sergi Belbel), Burgtheater
"Spezialpreis": "Die neue Selbstständigkeit" (Thomas Maurer) und "Noch ist Polen nicht verloren" (Koproduktion Metropol mit dem Stadttheater Klagenfurt)

Bereits vor der Verleihung standen als Preisträger fest:

"Bestes Stück - Autorenpreis": Gert Jonke "Chorphantasie", Koproduktion Graz 2003/Burgtheater
"Beste Off-Produktion": "Mein Kampf" in der Meldemannstrasse (George Tabori), Inszenierung Tina Leisch und Hubsi Kramar
"Lebenswerk": Gusti Wolf

"Emilia Galotti" im ORF

Andrea Breths Akademietheater-Inszenierung von Lessings "Emilia Galotti", in der Kategorie "Beste Regie" ausgezeichnet und für "Beste deutschsprachige Aufführung" und "Beste Schauspielerin" (Andrea Clausen) nominiert, steht am Samstag, dem 6. Dezember, um 22.10 Uhr auf dem Programm von ORF 2.

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