Vladyka: Nach ÖBB-Streikende bleibt fauler Beigeschmack in der NÖ Politik zurück

Ausspielen von Interessensgruppen war noch nie ein politisches Erfolgsrezept

St. Pölten, (SPI) - Für SP-LAbg. Christa Vladyka bleibt nach dem Streikende der ÖBB-Bediensteten ein fauler Beigeschmack in der niederösterreichischen Landespolitik zurück. "Wie sich manche Spitzenpolitiker der Volkspartei in der heiklen Phase des Streiks verhalten haben, ist für mich ungeheuerlich. Scheinbar war es den Hardliner der VPNÖ wichtiger das Trennende vor das Verbindende zu stellen und die Menschen auseinander zu dividieren. Eine gemeinsame und gute Lösung für die Menschen in Niederösterreich zu finden nahm in den letzten Tagen keine hohe Priorität in der Agitation der VPNÖ-Granden ein", so die Konsumentenschutzsprecherin der SPNÖ.****

Lob hat die SPNÖ-Konsumentenschutzsprecherin für das ÖBB-Management:
"Das ÖBB-Management hat eine rasche Entscheidung zugunsten der Pendler getroffen. Die Gültigkeit der aktuellen Wochenkarten wird automatisch um eine Woche verlängert - d.h. alle Pendler können ihre Wochenkarte völlig unbürokratisch - allerdings nur in den ÖBB-Zügen und BahnBussen - auch in der nächsten Woche nutzen. Für die Besitzer von Monats- und Jahreskarten wird gemeinsam mit den Verkehrsverbünden noch eine kundenfreundliche Entschädigungs-Lösung bis Monatsende gesucht. Hier wurde rasch geschaltet und abseits von Drohungen oder manch populistischen Wortmeldungen kundenfreundlich gehandelt."

"Ich hoffe, indem nun die Vernünftigen und Besonnenen gesiegt haben, dass durch intensive Verhandlungen rund um die ÖBB-Reformen eine für alle Seiten gute und akzeptable Lösung erreicht werden kann. Denn das Ausspielen von Gruppen - wie es ständig von der schwarzblauen Bundesregierung praktiziert wird - war noch nie eine erfolgsversprechende Strategie in unserem Land und wird es auch nie sein. Die Zusammenarbeit aller Interessensgruppierungen stellt das Erfolgsrezept der letzten Jahrzehnte dar", so Vladyka abschließend. (Schluss) ha/fa

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