Oberösterreich und Kärnten ehrt Feuerwehrmänner

Dank für Hochwassereinsatz - LH Haider überreichte Ehrenzeichen an Waldemar Eicher

Klagenfurt (LPD) - 105 Feuerwehrmänner aus dem Abschnit Metnitztal-Krappfeld mit Abschnittskommandant Waldemar Eicher an der Spitze waren mit Geräten beim "Jahrhunderthochwasser" im August des Vorjahres in Oberösterreich im Einsatz, um vor Ort freiwillige Hilfe zu leisten. Sie haben heute im Fürstenhof in Friesach offiziell den Dank des Landes Oberösterreich erhalten, auch Kärntens Landespolitik mit Landeshauptmann Jörg Haider, LHStv. Peter Ambrozy und Feuerwehrreferent Landesrat Georg Wurmitzer bedankten sich für die großartigen Hilfs- und Rettungsleistungen der Kärntner Feuerwehrleute.

Die zwölf Feuerwehren des Abschnittes Metnitztal-Krappfeld haben zudem noch 12.000 Euro für den Wiederaufbau gespendet. Im Einsatz waren die Feuerwehrleute in der Gemeinde Baumgartenberg im Bezirk Perg in Oberösterreich. Der Bürgermeister von Baumgartenberg, Erwin Kastner, und der Perger Bezirksfeuerwehrkommandant Karl Mitterlehner haben sich mit herzlichen Worten namens der Gemeinde und des Landes Oberösterreich für die spontane Hilfe der Kärntner bedankt und allen je eine Urkunde sowie "Hochwassermedaille" als sichtbare Anerkennung überreicht. Sie hoben die Solidarität und Freundschaft zwischen den Feuerwehrleuten Kärntens und Oberösterreichs hervor.

Landeshauptmann Jörg Haider bedankte sich ebenfalls für die Wertschätzung seitens Oberösterreich. Bei den großen Katastrophen zeige sich, dass es doch einen festen inneren Zusammenhalt gebe. Viele seien in hohem Maße bereit, Gemeinschaftsverantwortung zu übernehmen. Gerade die Feuerwehren setzen einen Kontrapunkt in einer Zeit, in der der Egoismus immer mehr zunehme. Sie leisten immer und überall Hilfe, dies habe auch der grenzüberschreitende Einsatz im Kanaltal vor wenigen Wochen gezeigt.

Der Landeshauptmann hob das beispielhafte Handeln von Abschnittskommandant Waldemar Eicher hervor, dessen Initiative es im August des Vorjahres war, mit seinen Kameraden auch nach Oberösterreich aufzubrechen und dort rasch mitzuhelfen, um den in Not geratenen Menschen beizustehen.

Für seine Verdienste überreichte ihm der Landeshauptmann das Ehrenzeichen des Landes Kärnten. Der Zuerkennung war ein einstimmiger Beschluss der Kärntner Landesregierung vorausgegangen. Für Eicher gab es übrigens auch noch eine Auszeichnung des Bezirksfeuerwehrverbandes Perg.

Auch LHStv. Peter Ambrozy hob die großartige Hilfeleistung bei der Katastrophe in Oberösterreich hervor, bei der 70.000 Menschen im Einsatz waren, davon 60.000 Feuerwehrleute. Die breitgefächerten Hilfsorganisationen seien ein Markenzeichen Österreichs. Die Freiwilligen Feuerwehren seien unverzichtbar, so Ambrozy.

Landesrat Georg Wurmitzer unterstrich, dass auf die Kärntner Feuerwehren immer Verlass sei. Die öffentliche Dankabstattung und Wertschätzung sei ebenfalls ein sehr positives Zeichen. Die 22.000 Feuerwehrleute Kärntens leisten Großartiges.

Landesfeuerwehrkommandant Josef Meschik dankte für die Ehrung und der Kärntner Landespolitik auch für ihre Unterstützung des Feuerwehrwesens. Das Modell der Selbstverwaltung, das Kärntens Feuerwehren bereits seit zwölf Jahren erfolgreich praktizieren, könnte auch von anderen Bundesländern nachgeahmt werden, empfahl Meschik. Grußworte seitens der Stadt Friesach sprach Vizebürgermeister Theodor Staduan, die Feierstunde wurde musikalisch von einem Ensemble der Stadtkapelle Friesach umrahmt.

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