Wutte: Kostenloser Kindergarten sinnvoll und machbar

ÖVP setzt auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Klagenfurt (OTS) - Als entscheidende politische Initiative für die langfristige Aufrechterhaltung einer funktionsfähigen Gesellschaft bezeichnete heute ÖVP-Klubobmann Klaus Wutte die am Freitag von Spitzenkandidatin Elisabeth Scheucher präsentierte Familienoffensive. Sie sieht vor, allen Kärntner Familien kostenlose Kindergartenplätze mit bedarfsgerechten Öffnungszeiten und flexiblen Betreuungsmodellen wie etwa mobilen Tagesmüttern anzubieten. Wutte: "Das bedeutet nicht nur eine entscheidende Erleichterung für junge Menschen in der Frage der Familiengründung, sondern auch eine spürbare Hilfe für berufstätige Mütter. Diese Initiative der ÖVP ist ebenso gesellschaftlich sinnvoll wie politisch machbar."

Junge Frauen würden es durch diese deutliche Verbesserung des familienpolitischen Angebots in Kärnten leichter haben, Beruf und Familie zu vereinen und nach der Babypause rascher wieder ins Berufsleben zurückkehren können. Dabei handle es sich nicht um Geldverteilung, stellte Wutte klar: "Angesichts der dramatischen Geburtenrückgänge, von denen Kärnten in besonderem Ausmaß betroffen ist, hat dieser Vorstoß nichts mit dem oft kritisierten Gießkannenprinzip in der Sozialpolitik zu tun. Er ist vielmehr eine an eine Leistung gebundene gesellschaftspolitische Aufgabe zur langfristigen Erhaltung unserer Kultur und Lebensweise."

Zur Frage der finanziellen Machbarkeit erklärte Wutte, er sehe hier angesichts der Bedeutung des Themas keine Probleme. Zwei Monate der angenommen Jahreskosten von knapp 19 Millionen Euro würde bereits der Verzicht auf den Personenkult rund um den amtierenden Landeshauptmann erbringen; weitere drei bis vier Monate wären durch die von der ÖVP seit langem geforderte Zusammenführung der unter Wirtschaftsreferent Pfeifenberger explosionsartig vermehrten Landesgesellschaften mit ihrem Wildwuchs an Kompetenzen, Projekten und Geschäftsführern zu lukrieren. Wutte: "Die Finanzierung ist also durch eine Änderung der politischen Prioritäten problemlos darstellbar. Wenn wir diese Zukunftsfrage für unsere Bevölkerung nicht rasch und deutlich beantworten, brauchen wir uns über alle anderen politischen Themen langfristig nicht mehr den Kopf zu zerbrechen." (Schluss)

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