"profil": Abgeschobene Tschetschenen widersprechen Innenministerium

Asylanträge seien "von den Beamten ignoriert" worden

Wien (OTS) - Wien das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgaben berichtet, wolllen 15 der insgesamt 74 Tschetschenen, die in der nach vom 31. Oktober auf den 1. November am Grenzübergang Gmünd aufgegriffen und einen Tag später nach Tschechien zurückgeschoben wurden, gegen das von der Bezirkshauptmannschaft Gmünd verhängte Aufenthaltsverbot berufen und ihr Asylverfahren in Österreich wieder aufnehmen. "profil" liegen schriftliche Erklärungen der Flüchtlinge vor, die sich derzeit in einem tschechischen Lager aufhalten. In diesen heißt es, die Flüchtlinge hätten in Österreich um Asyl angesucht. Dies sei jedoch "von den Beamten ignoriert" worden. Anschließend seien sie gegen ihren Willen zurückgeschoben worden.

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