RFJ Gudenus:Härte und Entlassungen gegen streikende Eisenbahner Jugendliche durch Erpressungsversuche der Eisenbahner besonders betroffen

Wien (OTS) - Der Versuch der Eisenbahner, ihre eigentlich unvorstellbaren Privilegien wie Frühpension und Versetzungsschutz durch einen Streik auf dem Rücken der Bevölkerung, insbesondere der Jugendlichen, auszufechten, stellt eine ungeheuerliche Druckausübung und einen Bruch der politischen Kultur in Österreich dar, so der Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Jugend (RFJ), Mag. Johann Gudenus.

Es wäre an der Zeit, auf derartige Erpressungsversuche mit der notwendigen Härte zu reagieren, so Gudenus weiter, und schlägt vor, allen Streikenden unverzüglich eine schriftliche Abmahnung mit der Androhung auf sofortige Kündigung zuzustellen, wenn diese nicht bis zum Wochenende die Arbeit wieder aufnehmen, um eine reibungslose Rückkehr der Wochenendpendler sicherzustellen.

Besonders sollte man sich jene wenigen Gewerkschaftsfunktionäre merken, die die Mehrheit der an für sich einsichtsfähigen Kollegen aufhetzen und so dem Unternehmen ÖBB dauerhaften Schaden zufügen. Einerseits sich durch Milliardenbeträge der Bevölkerung das Defizit ausgleichen lassen und dann Erpressungsversuche auf dem Rücken derselben Menschen durchführen, wenn die eigenen Privilegien bedroht sind, ist eine ungeheuerliche Vorgangsweise. Die Rädelsführer gehören hinausgeschmissen, fährt Gudenus fort und weist darauf hin, daß man einmal die Frage untersuchen sollte, ob die Position der Pragmatisierung den betroffenen ÖBBlern wirklich Narrenfreiheit einräumt oder ob hier nicht Disziplinarmaßnahmen zum Erreichen einer Kündigung durchführbar wären. Da Schüler und Lehrlinge, also vor allem Jugendliche, zu den Hauptbetroffenen zählen, kündigt Gudenus für den Fall einer Fortsetzung des Streikes über das Wochenende hinaus eine Protestkundgebung von betroffenen Jugendlichen vor der ÖGB-Zentrale an.

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