Postbus: Brauchen nicht Lob, sondern ehrliche Gespräche

Personalvertretungschef fordert Minister zu Gesprächen auf

Wien (GPF/ÖGB). "Wir brauchen kein Lob, sondern Aufnahme von ehrlichen Gesprächen", antwortet Robert Wurm, Vorsitzender der Personalvertretung der Postbus AG, dem Verkehrsminister und Vizekanzler Hubert Gorbach.++++

"Seit 15. September 2003 haben die Postbusmitarbeiter einen neuen Eigentümervertreter, den Verkehrsminister. Obwohl wir schon mehrmals in Sorge um unsere Firma und unsere Arbeitsplätze schriftlich an ihn herangetreten sind, war so wie in der Vergangenheit vom früheren Eigentümer, dem Finanzminister, die Reaktion gleich Null", stellt Wurm klar.

Der Personalvertretungschef weiter an Gorbach: "Durch unseren Schriftverkehr wurde bisher einzig und alleine der Umsatz der Post AG durch die Postgebühren gesteigert." Wurm: "Daher haben wir uns entschlossen, zum Schutz der Bediensteten und in Sorge um die Verkehrsversorgung in Österreich, am 12. November 2003 einen 24-stündigen Arbeitskampf durchzuführen. 500.000 unserer Fahrgäste mussten einen Tag auf ihren Postbus verzichten, um vielleicht doch noch beim Verkehrsminister Gehör zu finden."

Wurm abschließend: "Sehr geehrter Herr Verkehrsminister Hubert Gorbach, wir brauchen kein Lob, sondern einen Gesprächstermin."(ff)

ÖGB, 13. November 2003
Nr. 957

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