Onodi: Menschenhatz auf ÖBBler muss ein Ende haben

Regierung soll umgehend zurück an den Verhandlungstisch

St. Pölten (SPI) - Bei ihrem Besuch in der Hauptwerkstätte der ÖBB in St. Pölten zeigte sich die Parteivorsitzende der SPÖ-NÖ LHStv. Heidemaria Onodi bestürzt über den Stil den die Regierungsparteien gegenüber ÖBB-Bediensteten an den Tag legen. "Kein Eisenbahner streikt aus einer Laune heraus. Dieser Streik richtet sich gegen die Zerschlagung eines der wichtigsten österreichischen Unternehmen. Hier geht es um die Schicksale tausender Familien. Die Arbeit der Eisenbahner schlecht zu reden, indem man sie pauschal als faule Privilegienritter hinstellt, ist ein Skandal ohnegleichen", so Onodi. Die stellvertretende Bundesparteivorsitzende der SPÖ fordert die Regierungsparteien auf umgehend an den Verhandlungstisch zurückzukehren und endlich ihre Strategie der unumstößlichen Ultimaten an die Gewerkschaft zu beenden. "Noch nie hat eine Regierung so sehr den Konflikt mit den arbeitenden Menschen in Österreich gesucht, wie das Schwarz-Blau seit mehr als drei Jahren betreiben", kritisiert die Parteichefin. ****

Der Regierung gehe es nicht um einen ehrlichen Zugang zu den Bediensteten der ÖBB. "Anstelle objektiver Information wird mit unwürdiger Polemik der Ruf der Eisenbahner in den Schmutz gezogen", meint Onodi. Der Regierung gehe es scheinbar nur um eine rational nicht mehr nachvollziehbare Machtdemonstration und die Durchsetzung ihres brutalen neoliberalen Kurses. (Schluss) alu

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