VP-Walter: Guten Morgen, Herr Oxonitsch!

Bundesregierung handelt, SPÖ-Stadtregierung schaut zu

Wien (13. November 2003) - "Nicht nur, dass der SPÖ-Klubobmann mehr als 40 Stunden gebraucht hat, um auf die Vorstellung des Regierungsbeauftragten für Lehrlinge zu reagieren, scheinen auch die anderen bundespolitischen Maßnahmen spurlos an ihm vorüber gegangen zu sein oder sie werden als Aktivitäten der SPÖ Wien verkauft", stellt heute der Wiener VP-Landesgeschäftsführer Norbert Walter zu entsprechenden Aussagen von Christian Oxonitsch fest. Norbert Walter:
"Wenn für den Klubobmann die Einsetzung eines Lehrlingsbeauftragten schon zu spät kommt, dann muss die Frage erlaubt sein, warum die SPÖ-Wien nicht von sich aus in Sachen Lehrlingen aktiv wird. Die Bundesregierung handelt - etwa mit der Lehrlingsprämie in Höhe von 1000 Euro pro Lehrling und Jahr sowie der Senkung der Lohnnebenkosten für Lehrlinge - die SPÖ-Stadtregierung schaut zu."

"Besonders eigentümlich finde ich es, wenn sich Klubobmann Oxonitsch die Aufstockung der Ausbildungsplätze aus dem Lehrlingsauffangnetz des Bundes nun auf die SPÖ-Wien-Fahnen heftet. Wie sehr sich der Bund speziell für Wien engagiert, zeigt sich ja daran, dass von österreichweit 5500 Lehrgangsplätzen alleine 2400 auf Wien entfallen und dafür zusätzliche Mittel aus dem AMS Österreich und Arbeitsmarktrücklagen des Bundes zur Verfügung gestellt werden", so der Landesgeschäftsführer.

Walter abschließend: "Wo Wien einen Beitrag leisten könnte - etwa bei der Entlastung der Lehrlingsbetriebe durch Refundierung der Kommunalsteuer auf die Lehrlingsentschädigungen - passiert nichts. Herr Bürgermeister, machen Sie das Lehrlingsproblem in Wien zur Chefsache!" (Schluss)

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