Heftiger Protest der SPÖ Donaustadt wegen geplanter Wachzimmerschließung

Gemeinderat Reindl: Für Bevölkerung nicht hinnehmbar - Fahrlässige Sicherheitspolitik Strassers

Wien (SPW-K) - Heftiger Protest der SPÖ Donaustadt an der
geplanten ersatzlosen Schließung des Polizeiwachzimmers in den Wimpfengasse: In einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien bezeichnete Donnerstag der Donaustädter Gemeinderat Mag. Thomas Reindl das im Reformpapier 04 aufgelistete Vorhaben "vor allem angesichts der auch im Bezirk steigenden Kriminalität als skandalös und für die Bevölkerung nicht hinnehmbar. Die Donaustadt weist ein Viertel der Fläche Wiens mit zahlreichen Freiräumen auf, für deren sicherheitstechnische Überwachung der Diensthundestützpunkt in der Wimpfengasse geradezu prädestiniert ist. Mit der beabsichtigten Schließung handelt Innenminister Strasser sicherheitspolitisch einmal mehr gegen die Interessen der von Kriminalität geplagten Bevölkerung", hob Reindl hervor.

Obwohl Strasser in der Vergangenheit ständig betone habe, so der Mandatar weiter, dass kein Wachzimmer in Wien geschlossen werden würde, sei nun offensichtlich genau das Gegenteil geplant. Reindl:
"Strasser hat damit einmal mehr eines seiner gegenüber der Bevölkerung abgegebenes Versprechen gebrochen. Dieser Innenminister ist nicht mehr länger tragbar!" Statt die besorgniserregende Sicherheitssituation schön zu reden, die Polizei als verlängertes Personalamt der ÖVP zu missbrauchen und benötigte Wachzimmer zu schließen, sollten sich der Innenminister und seine auf leitende Posten bei der Polizei gehievten Parteifreunde viel stärker um eine wirksamere Bekämpfung der Kriminalität kümmern. Dazu gehöre u. a. auch ein umfassendes und konsequentes Vorgehen gegen den ausufernden Drogenhandel auch auf der Donauinsel. "Die Donaustädter Bevölkerung ist jedenfalls nicht mehr länger bereit, die sicherheitspolitische Fahrlässigkeit des Innenministers hinzunehmen", schloss Reindl. (Schluss)

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