Landauer: Wiener SP-Drogenpolitik mit Vollgas in die falsche Richtung unterwegs!

Wien, 2003-11-13 - (fpd) - Als völlig konträr bezeichnete heute die Gesundheitssprecherin der Wiener Freiheitlichen, Stadträtin Karin Landauer, die Meinung der österreichischen Bevölkerung zur Drogenpolitik der Wiener SPÖ und der Arbeit des Wiener Drogenkoordinators Michael Dressel anlässlich der von SP-Gesundheitsstadträtin Dr. Elisabeth Pittermann präsentierten Drogenstudie. "Einmal mehr zeigt sich, dass die Wiener SPÖ drogenpolitisch mit Vollgas in die falsche Richtung unterwegs ist. Eine sofortige Kurskorrektur ist daher höchst an der Zeit", betonte Landauer . ****

Der von Pittermann angeregte regelmäßige Gedankenaustausch zur Drogenpolitik sei zwar positiv zu bewerten, bei diesem müsse jedoch auch die konsequente Abschiebung von als Drogendealer straffällig gewordenen Asylanten ein Schwerpunktthema sein. Die Tatsache, dass Suchtmittel und Drogen von 80 Prozent der Erwachsenenbevölkerung als bedeutendes Problem gesehen würden, zeige die Gefährlichkeit von illegalen und legalen Drogen mehr als deutlich auf. "Die Wiener SP-Stadtverantwortlichen sind daher aufgefordert, ihre mittlerweile jahrzehntelange andauernde Drogenverharmlosungspolitik endlich zu beenden und konsequent gegen das ausufernde Drogenproblem vorzugehen", so Landauer.

Die Ansicht der Österreicher, dass Drogensucht kein Schicksal sei und vorwiegend durch die Verführung im Freundeskreis sowie die Händlerszene entstehe, zeige einmal mehr, dass ab dem Kindergartenalter mit einer umfangreichen Prävention begonnen werden müsse. "Seit Jahren fordern die Freiheitlichen unter dem Motto "Kinder stark machen statt süchtig" ausgedehnte Präventionsmaßnahmen sowie mehr Kompetenzen für den Schularzt, um auch auf diesem Wege ein Drogenproblem frühzeitig zu erkennen. Auch hier hat sich die Kooperationsbereitschaft der SPÖ bisher sehr in Grenzen gehalten", kritisierte die Wiener FP-Stadträtin.

Die Meinung der Bevölkerung, dass der Staat sowie öffentliche Einrichtungen mehr gegen das Suchtproblem unternehmen sollen und sich bei der Bekämpfung von Heroin und Opiaten 82 Prozent mehr Aktivität wünschen, zeigt einmal mehr welche Bedeutung dem Drogenproblem beigemessen wird. "Deshalb muss auch
die Grenzmenge möglichst rasch auf null gesetzt werden", erklärte Landauer abschließend. (Schluss) lb

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