Wiener Tageszentren starten Infokampagne

Wien (OTS) - "Ziel einer modernen Gesundheitspolitik ist es, möglichst vielen Menschen das passende Betreuungsangebot zu bieten und maßgeschneidert auf die jeweilige Situation reagieren zu können", betonte Dr. Friedrich Leitner, Leiter der MA 47/Pflege und Betreuung, anlässlich der Präsentation der neuen Informationskampagne am Donnerstag. "Dazu bedarf es eines Zielgruppenkonzeptes für den Seniorenbereich als in sich organisatorisch und finanziell stimmiger politischer Aufgabenschwerpunkt. Es geht im ersten Schritt um die Bündelung der vorhandenen Ressourcen und Angebote. Dabei geht es nicht um eine Privatisierung der öffentlichen Aufgaben, sondern um die Entwicklung neuer Qualitäten des Private Public Partnerships. Anhand unserer Kampagne, die die Stadt Wien gemeinsam mit privaten Trägern von Geriatrischen Tageszentren durchführt, wollen wir zeigen, was u.a. mit Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den privaten Organisationen unter Private Public Partnership gemeint ist", so Leitner weiter.

Start der Informationskampagne

Mit einer breit angelegten Kampagne startet nun die Initiative der Wiener Tageszentren eine Werbe- und PR-Kampagne. Unterstützt wird die Kampagne von drei prominenten Persönlichkeiten - Dagmar Koller, Karl Merkatz und Prof. Hademar Bankhofer - die sich alle ehrenamtlich für die Tageszentren engagieren. Weiterer Partner im Boot ist die Wiener Ärztekammer. So werden im Rahmen der Kampagne alle praktischen ÄrztInnen Wiens über die Tageszentren informiert.

Tageszentren: Untertags gut betreut

Ein wichtiges Glied in der Betreuungskette sind dabei die "Tageszentren für ältere Menschen". In Wien gibt es insgesamt 17 Tageszentren, die von der Stadt Wien/MA 47, Caritas der Erzdiözese Wien, Caritas Socialis (CS), Israelitische Kultusgemeinde, Wiener Hilfswerk und Wiener Sozialdienste angeboten werden. Insgesamt stehen rund 550 Betreuungsplätze pro Tag in Wien zur Verfügung. Im Jahr 2003 werden über 97.600 Betreuungstage geleistet werden. Insgesamt wird die Stadt Wien im Jahr 2003 - abzüglich der erwarteten Einnahmen -für sämtliche Leistungen aller Tageszentren rund 5,3 Millionen Euro aufwenden. Ein Tag kostet den BesucherInnen im Schnitt rund EUR 16.

Infoline für ganz Wien

Beim SozialRuf Wien unter der Telefonnummer 533 77 77 erfahren Interessierte, welches Tageszentrum in ihrer Nähe ist. Täglich von 8 bis 20 Uhr sowie am Wochenende und am Feiertag.

Die Wiener Tageszentren für ältere Menschen:

o 2, Vorgartenstrasse 145-157, Stiege 4, Tel. 212 04-89 (Wiener Hilfswerk) o 3, Oberzellergasse 1, Tel. 717 53-0 (Caritas Socialis CS) zusätzlich mit Multiple Sklerose und Alzheimer Tageszentrum o 7, Apollogasse 19, Tel. 521 03-1933 (Stadt Wien/MA 47) o 9, Pramergasse 7-11, Tel. 316 63-132 (Caritas Socialis CS) zusätzlich mit Alzheimer Tageszentrum o 10, Kundratstraße 3, Tel. 601 91-8600 (Stadt Wien/MA47) o 12, Arndtstraße 67/EG/1, Tel. 811 34-12840 (Wiener Sozialdienste) o 15, Geibelgasse 18-20, Tel. 891 34-15845 (Stadt Wien/47) o 16, Weinheimergasse 2, Tel. 491 96-16845 (Stadt Wien/47) o 19, Bauernfeldgasse 4, Tel. 368 16 55-180 (Israelitische Kultusgemeinde) o 21, Hinaysgasse 1, Tel. 275 22-5908 (Stadt Wien/MA47) o 22, Langobardenstraße 122, Tel. 288 02-8600 (Stadt Wien/MA47) o 22, Donaufelderstrasse 185, Tel. 211 23-22845 (Stadt Wien/MA47) o 23, Erlaaer Platz 4, Tel. 866 11 (Caritas Wien) o 23, Mackgasse 1, Tel. 888 26 08-86 (Caritas Socialis CS)

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(Schluss) red/

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