KLAUS AUER: ÖBB-STREIK BRINGT GROßE BENACHTEILIGUNG FÜR LÄNDLICHEN RAUM

ÖVP-Abgeordneter fordert sofortige Beendigung des Streiks

Wien, 13. November 2003 (ÖVP-PK) Der unbefristete Streik der ÖBB-Bediensteten stößt bei ÖVP-Abg. Dipl.Ing. Klaus Auer auf heftige Kritik, denn die Pendler und Schüler im ländlichen Raum werden ganz einfach im Stich gelassen. "Nur wenn man selbst in einem entlegenen Tal wohnt, kann man nachfühlen, wie brutal dieser völlig ungerechtfertigte Streik die vom öffentlichen Verkehr abhängige Bevölkerung trifft", gibt Auer, der in der Kärntner Gemeinde Metnitz beheimatet ist, zu bedenken. "Man signalisiert damit den Familien, deren Kinder oft zig-Kilometer in die Schule fahren müssen: Eure Bedürfnisse und großen Belastungen sind uns völlig egal - Hauptsache, wir erhalten unsere Privilegien", ist Klaus Auer empört über "diese unglaubliche Ignoranz." ****

Es sei unfair, wenn sich einzelne Berufsgruppen - die seit Jahrzehnten im geschützten Bereich arbeiten - hier Rechte herausnehmen, wo Teile der Bevölkerung großen Schaden erleiden. "Die ländliche Bevölkerung wird ohnedies laufend verunsichert, was die Bereitstellung der Infrastruktur anbelangt, und sie hat sich längst an die Zwangsmobilität gewöhnt. Aber die finanzielle Zusatzbelastung durch die Autoabhängigkeit ist bereits unzumutbar", ergänzt Klaus Auer.

"Kaum eine andere Berufsgruppe kann sich solche Arbeitsverweigerungen erlauben. Denken sie nur an die Bauern, deren Vieh durch einen unbefristeten Streik verhungern müsste, oder an die unzähligen Beschäftigten im Gesundheitswesen, wo es ganz einfach um menschliches Leben geht" gibt Auer zu bedenken und fordert abschließend die sofortige Beendigung des Streiks. "Die ÖBB-Gewerkschafter werden nur dann eine gute Zukunft haben, wenn sie die längst überfälligen Reformen ermöglichen."
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0013