LENTSCH: ERLEICHTERUNGEN FÜR ALLE MÜTTER BEIM KINDERBETREUUNGSGELD

Wien, 13. November 2003 (ÖVP-PK) Als "große Erleichterung für alle Mütter" bezeichnet Abgeordnete Edeltraud Lentsch die heute im Nationalrat zu beschließende Gesetzesänderung zum Kinderbetreuungsgeld. "Frauen haben nunmehr länger Zeit, die für das Kinderbetreuungsgeld notwendigen Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen nachzuweisen, ohne dass es zu einer Kürzung des Kinderbetreuungsgeldes kommt", fasste heute, Donnerstag, ÖVP-Abg. Edeltraud Lentsch zusammen. ****

Bisher hatten Mütter bis zum 18. Lebensmonat des Kindes Zeit, die entsprechenden Untersuchungen nachzuweisen, nunmehr gilt die Frist bis zum Ende des dritten Lebensjahres des Kindes.
Damit können, so Lentsch, unnötige Härtfälle vermieden werden. Dies umso mehr, als die neue Regelung rückwirkend bis 1.1.2002 gilt.

Lentsch wies in ihrer Rede auf die Wahlfreiheit hin, welche den Eltern durch das Kinderbetreuungsgeld eingeräumt wurde. Damit können Mütter und Väter ohne Existenzangst entscheiden, wie lange sie sich der Familie widmen und ab wann sie wieder ihren Beruf aufnehmen. "Umso bedauerlicher ist, dass die beiden Oppositionsparteien, SPÖ und Grüne, schon beim Beschluss des Kinderbetreuungsgeldgesetzes dagegen gestimmt haben, was ihre Wählerinnen bis heute nicht glauben können. Aus offensichtlich ideologischen Gründen wurde diese Verbesserung für alle Familien mit Kleinkindern von der Opposition abgelehnt. Aber umso lobenswerter ist es nun, dass der jetzige Beschluss der Verbesserung eine Vier-Parteien-Einigung ist, so Lentsch abschließend.
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