VSStÖ: Kein Ende der Uni-Budgetkrise

Sozialistische Studierende fordern reale Budgeterhöhung für Universitäten

Wien (SK) Der Verband Sozialistischer StudentInnen sieht in der lautstark angekündigten Jubelmeldung von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer, das Unibudget steige 2004 um sechs Prozent, keinen Grund zur Freude. ****

"Bei dieser angeblichen Budgeterhöhung handelt es sich um eine reine Umschichtung. Ab Jänner verbleiben die Studiengebühren bei den einzelnen Unis. Das heißt die Studierenden ‚baden die Uni-Misere aus'. Mit diesen 120 Millionen Euro kann dann beispielsweise die offene Stromrechnung der TU Wien bezahlt werden. Das Ganze als Budgeterhöhung zu verkaufen, ist wirklich zynisch", empört sich VSStÖ-Bundesvorsitzende Andrea Brunner Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

"Die Unis werden ohne ausreichende Finanzierung in das Universitätsgesetz 2002 entlassen, es gibt neue Uni-Strukturen ohne Mitbestimmung der Studierenden. Wenn Gehrer dann von einem neuen Unibauplan spricht, ist das geradezu lächerlich. Die Universitäten brauchen keine Budgetkosmetik, sondern die längst versprochen Uni-Milliarde", so Brunner abschließend. (Schluss) hs/mm

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