Asyl: Erneut falsche Behauptung gegen Innenministerium  Utl.: Keine schwangere Asylwerberin mit ihrer Familie in Traiskirchen abgewiesen

Wien (OTS) -

  Das Innenministerium weist die falsche Behauptung von

Gerhard Wallner, Leiter des Wiener "Kompetenzzentrums für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge", im Standard von heute, 13. 11. 2003 aufs schärfste zurück , dass die Asylbehörde in Traiskirchen vergangenen Freitag eine hochschwangere tschetschenische Frau samt Familie "auf die Straße gesetzt" hätte. Diesen Vorwurf kann das BM.I auf Grund der Faktenlage nicht nachvollziehen.

Erneut wurde ein angeblicher Fall der Öffentlichkeit mitgeteilt, der sich nach Angaben der Asylbehörden als falsch herausgestellt hat. Aus diesem Grund wird der Leiter des Wiener "Kompetenzzentrums für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge" dringend aufgefordert, diese Behauptungen dem BM.I gegenüber zu belegen und die Daten der Familie zu übermitteln, oder solche Fehlinformationen in Zukunft zu unterlassen.
 
Jeder Asylantrag wird angenommen. Das Innenministerium hat Plätze für Notfälle. Länder, Gemeinden und NGO's werden erneut dringend gebeten, Quartiere für Asylwerber zur Verfügung zu stellen. Die Kosten werden vom Innenministerium übernommen.

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