Walch: ÖBB-Streik: "SP-Gewerkschafter wollen ihre Privilegien retten"

Viele ÖBB-Mitarbeiter wollen gar nicht streiken - Streik schadet dem Unternehmen"

Wien, 2003-11-13 (fpd) - "Mittlerweile sollte eigentlich selbst jeder noch so rote Gewerkschafter die Notwendigkeit zu Reformen erkannt haben. Einen Betrieb mit jährlich 4,4 Milliarden Euro Zuschuß, was ja einen Abgang bedeutet, kann man nicht den falschen Weg weitergehen lassen", erklärte heute der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann und Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) OÖ Abg. Max Walch. "Den SPÖ-Gewerkschafter und wenigen anderen Bonzen geht es lediglich darum, ihre eigenen Privilegien zu retten. Daß dieser Streik im Endeffekt zum Schaden der gesamten Belegschaft führt, ist ihnen anscheinend egal." ****

"Es ist symptomatisch und zeigt die Notwendigkeit zur Veränderung, daß nun von SPÖ-Seite für den Fortbestand des von SPÖ und ÖVP geschaffenen Sumpfes eingetreten wird", meinte Walch, der selbst für eine Neugestaltung des Dienstrechtes eintritt. "Es ist einfach unumgänglich, daß man ÖBB-Bedienstete mit den normalen ASVG-Versicherten gleichstellt. Es gibt einfach zu viele Unterschiede was beispielsweise den Pensionsantritt oder die Entgeltfortzahlung im Krankenstand betrifft. Das ist nicht mehr zeitgerecht und gehört geändert."

"Viele Bediensteten sind selbst auch für eine Angleichung und durchschauen das Spiel der Gewerkschaft. Hier wird mit falschen Behauptungen polemisiert, um teilweise persönliche Sonderrechte zu schützen und parteipolitische Vorarbeit der SPÖ zu betreiben", zeigte Walch sich entrüstet. "In meinem Büro melden sich ständig ÖBB-Mitarbeiter, die gar nicht streiken wollen und beschweren sich, daß ihnen aber gar keine andere Möglichkeit gegeben wird."

"Es ist höchste Zeit, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Mit sozialistischer Reformverweigerungstaktik ist weder dem Unternehmen noch den Bediensteten geholfen", forderte Walch die Gewerkschafter auf, "dem zerstörerischen Streik" ein Ende zu setzen. "Je länger dieser Streik dauert, desto mehr schadet er dem Unternehmen und damit schlußendlich den Mitarbeitern selbst." (Schluß)

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