Lehren und studieren mit Hilfe neuer Medien

Das Bildungsministerium förderte in drei Jahren 25 innovative Medienprojekte

Wien (OTS) - Sezieren am Computer statt im Anatomiesaal, Lehrveranstaltungen besuchen und dabei zu Hause im Lehnstuhl sitzen -die Einsatzmöglichkeiten für digitale Medien im Bereich der Aus- und Weiterbildung sind nahezu unerschöpflich. Wie dieses Potenzial für die Praxis der Universitäten und Fachhochschulen genutzt werden kann verrät die soeben erschienene Publikation des Bildungsministeriums „Neue Medien in der Lehre – Erfahrungen der ersten Etappe“, die heute, Donnerstag, im Rahmen des 7. Business Meeting des Forums Neue Medien in Wien vorgestellt wurde. *****

Anlass für die Publikation ist der Abschluss der dreijährigen Initiative „Neue Medien in der Lehre an Universitäten und Fachhochschulen – NML“ des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Vorgestellt wurde heute auch ein im Auftrag des Ministeriums entwickeltes Cost-Benefit-Modell für e-Learning an Hochschulen. Dieses Modell ermöglicht mit der eigens dafür entwickelten Software Kosten zu simulieren und die für die Implementierung von e-Learning entstehende Kosten-Nutzen Relation zu errechnen. Das Cost-Benefit-Modell ist ein Instrument für strategische Entscheidungen über die Einführung von e-Learning an Bildungseinrichtungen.

Mit der Initiative „Neue Medien in der Lehre an Universitäten und Fachhochschulen“ hat das bm:bwk Anreize für die tertiären Bildungseinrichtungen geschaffen, mit Hilfe der Neuen Medien die Qualität der Wissensvermittlung und die organisatorischen Prozesse im Lehr- und Lernbetrieb zu verbessern. Innerhalb des Förderprogramms wurden in zwei Ausschreibungen 25 Projekte ausgewählt, in deren Rahmen Applikationen für den Einsatz in der Lehre an Universitäten und Fachhochschulen entwickelt wurden. Schon die Ausschreibung des Förderprogramms selbst bediente sich der Neuen Medien und wurde ausschließlich digital durchgeführt.
Mit dem Netzwerk „Forum Neue Medien“, dem bereits 250 Lehrer/innen und Forscher/innen angehören, ist es gelungen, eine Kooperationskultur zu etablieren, in der Vertreterinnen und Vertreter von Fachhochschulen und Universitäten gemeinsam innovative Medienprojekte entwickeln und umsetzen.

Rückfragen: bm:bwk, A. Ecker oder A. Weilguny, Tel. 01-53120-7800 bzw. 6025 DW

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