Ambrozy: Nicht noch eine Gebühr für die Kärntnerinnen und Kärntner

Unfassbar: Statt die Studiengebühren ganz abzuschaffen, führt Schwarz-Blau diese auch bei den Fachhochschulen ein!

Klagenfurt (SP-KTN) - Mit dem gestrigen Nationalratsbeschluss, Studiengebühren auch bei den Fachhochschulen einzuführen, wird zum wiederholten Male klar, dass Schwarz-Blau für die Bevölkerung nur Belastungen im Sinn haben. "Statt die Studiengebühren bei den Unis abzuschaffen führt man sie nun bei den Fachhochschulen ein. Das darf nicht wahr sein! Den Menschen geht es immer schlechter und statt sie endlich zu entlasten, gehen Schwarz-Blau her und erfinden eine neue Belastung", bringt der Kärntner SP-Chef Peter Ambrozy kein Verständnis für die Haltung der Regierung auf und erneuert die Forderung der SPÖ auch die "Eintrittsgebühr" zu den Universitäten abzuschaffen.

Die Sozialdemokraten erinnern an ihre Forderung, mehr FH-Studienplätze zu schaffen. Aber mit den Studiengebühren sind nun auch die Fachhochschulen mit einem sozialen numerus clausus zwangsbeglückt worden. "Diese Maßnahme ist kaum geeignet, die Akademikerquote zu steigern. Sie wird weniger begüterte Familien davon abhalten, ihre Kinder an die FH zu schicken", zeigt SP-Bildungssprecherin LAbg. Nicole Cernic die Folgen der Studiengebühren auf. Wie sie sich alleine bei den Unis ausgewirkt haben, zeigte der Sozialbericht zur Lage der Studierenden, wo der Großteil der Studenten angab, mehr Zeit für Arbeit aufwenden zu müssen, um sich so das Studieren überhaupt leisten zu können. "Wenn das die Vorstellung von Schwarz-Blau ist, wie ein freier Zugang zu Bildung aussehen soll, dann muss man der Bildungspolitik leider ein ‚nicht genügend' ausstellen", stellt Ambrozy der FPÖ/ÖVP-Politik ein schlechtes Zeugnis aus. (Schluss)

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